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Sport in Gifhorn Gifhornerin Tea Lukic nun gegen Europas Elite
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17:48 22.07.2018
Ab Montag bei der U-14-EM im Einsatz: Die Gifhornerin Tea Lukic. Quelle: Michael Franke
Gifhorn

Die Finalpaarungen der seit 1976 ausgetragenen Titelkämpfe lesen sich wie ein Who‘s who. Auch die frischgebackene Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber stand mal im Endspiel, Tennis-Legende Steffi Graf gewann gar zweimal. „Vor drei Monaten war noch nicht mit Teas Teilnahme zu rechnen gewesen“, so Milan Lukic. Zu schwer schien die Hypothek nach einer langwierigen Verletzung.

Doch die 13-Jährige bewies, dass sie neben Talent auch reichlich Willensstärke besitzt. Tea Lukic kämpfte sich zurück, löste durch den Finaleinzug bei der U-14-DM das Ticket für die Europameisterschaft. Die Vorbereitung darauf war allerdings wiederum nicht frei von Rückschlägen.

Nachdem der Teenager beim Quali-Turnier des Summer Cups (gleichzusetzen mit der Mannschafts-EM) Deutschlands Nachwuchs auf Platz drei geführt (AZ/WAZ berichtete) und dabei fünf Partien in drei Tagen bestritten hatte, reichte die Kraft beim folgenden BNP Paribas Cup in Paris nicht mal für ein komplettes Einzelmatch. „Tea hatte Krämpfe, ihr war sehr übel“, so Milan Lukic. „Andere Spielerinnen waren ebenso betroffen wie auch Eltern.“ Beim Stand von 7:5, 4:6, 1:4 gegen Yasmine Kabbaj (Marokko) musste seine Tochter entkräftet aufgeben.

Doch die 13-Jährige regenerierte schnell. Am Ende der Woche gewann sie ohne Satzverlust den SAFO Sommer Cup in Frankfurt – obwohl in dem Damenfeld vom Jahrgang her niemand jünger war. Und die Gifhornerin setzte ihren Siegeszug zunächst auch in den Niederlanden beim DunoAir Windmill Cup fort, wie Paris ein U-14-Turnier der höchsten Kategorie und die Generalprobe für die EM.

Sie schlug unter anderem zwei Gesetzte, erst im Viertelfinale war gegen die spätere Turniersiegerin Alexandra Eala (Philippinen) Endstation. „Tea ist gut in Form. Leider hat sie im ersten Satz bei 3:3 ein 40:15 verspielt und im zweiten bei 1:1 ein 40:0“, sagte Vater Lukic nach der 3:6, 1:6-Niederlage.

Die ist abgehakt, der Fokus liegt auf der am Montag beginnenden EM. Ob‘s ein Abenteuer wird, ist offen, um eine Herausforderung handelt‘s sich auf jeden Fall. Allein von den Top 15 der Europa-Rangliste sind 13 Spielerinnen dabei, Tea Lukic startet im Einzel sowie im Doppel mit Joelle Steur (Versmold). „Ich freue mich riesig darauf“, kann‘s die Gifhornerin kaum abwarten, „und werde mein Bestes geben.“

Von Nick Heitmann

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