Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° stark bewölkt

Navigation:
Gifhorn verzichtet auf die 2. Bundesliga

Badminton: BVG will nicht Gifhorn verzichtet auf die 2. Bundesliga

Der BV Gifhorn verzichtet freiwillig auf die 2. Badminton-Bundesliga! Dass am Samstag Nordmeister 1. BC Wipperfeld den Aufstieg in die 1. Liga in der Relegation perfekt – und somit einen Platz in Liga zwei für Gifhorn frei – gemacht hatte, spielte für den BVG schon keine Rolle mehr.

Voriger Artikel
Heimvorteil für Rowold/Lehrach
Nächster Artikel
Bewegende Worte von Ehefrau Julia

In der 2. Liga war ein Platz frei: Doch der BV Gifhorn (l. Mirco Ewert, r. Dennis Friedenstab) verzichtet auf den Klassenerhalt und spielt künftig in der Regionalliga.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Kurz vor den Aufstiegsspielen hatten die Gifhorner auf Anfrage des deutschen Badminton-Verbandes mitgeteilt, im Fall der Fälle auf den Klassenerhalt zu verzichten.

Sportlich war der BVG als Schlusslicht abgestiegen, doch der Rückzug des FC Langenfeld von der 1. Bundesliga in die Regionalliga, sowie die Nichtmeldung des TV Emsdetten für die 2. Liga (AZ/WAZ berichtete) und letztlich der Wipperfelder Aufstieg machten nun tatsächlich ein Plätzchen frei. Platz nehmen wird Gifhorn nicht. „Klar, es fällt natürlich schwer, auf die Bundesliga zu verzichten“, sagt Hans Werner Niesner, der sich von nun an verstärkt um die Talente im Verein und nicht als Trainer um die Erste kümmern wird. Aber: „Wir hatten zwei Monate Planung hinter uns, haben uns nun endgültig für einen Neustart in der Regionalliga und in der Oberliga entschieden.“

Und: 2. Liga – das hätte auch wieder Kosten für ausländische Asse bedeutet, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. „Wir haben das mit unseren heimischen Spielerinnen und Spielern besprochen“, so Niesner. Die hätten sich für die Regionalliga ausgesprochen.

Die Trennung von Ösi Vilson Vattanirappel („Er fand‘s schade“) und den Estinnen Helina Rüütel und Kristin Kuuba („Sie haben sich bedankt, die Zweitliga-Erfahrung bei uns machen zu dürfen“) ist damit vollzogen.

Gifhorn will jetzt noch verstärkter auf eigene Talente, die in Zukunft das Fundament für eine Bundesliga-Rückkehr bilden sollen, bauen. Niesner: „In der Oberliga-Reserve haben wir einige Nachwuchs-Asse, die in Zukunft oben angreifen können. Sie sind sehr jung, haben aber großes Potenzial.“

von Maik Schulze

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Gifhorn
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.