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Sport in Gifhorn Ehmen trumpft auf, Überraschungssieg für Gifhorn
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18:00 11.09.2018
Gelungener Auftritt: Auch der VfL Wolfsburg (hier Keana Koloska) überzeugte bei der Liga-Rückrunde in Braunschweig. Quelle: Katrin Hoffmann
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Braunschweig

Bezirksklasse 1 (P6-9)

Hauchdünn war die Entscheidung um Platz eins – sie fiel zu Ungunsten des VfL. Mit 397,616 Punkten fehlten genau 0,101 Zähler zum Sieg. Dennoch war’s ein toller Erfolg für die jüngsten Starter in dieser Klasse, zumal sie sich nur einem Streichwert erlauben konnten. VfL-Trainerin Martina Gröger: „In der P6-8 hätten die Mädels gewonnen, aber der eigenen Nachwuchsmannschaft Konkurrenz machen – das wollten wir nicht.“

Weitere Platzierungen: 4. TSV Vordorf, 5. SSV Kästorf, 10. TSV Meine.

Bezirksklasse 2 (P6-8)

Hier siegte Ehmen ohne ernsthafte Konkurrenz, wobei Nele Liebhardt in beiden Wettkämpfen die konstanteste Leistung zeigte. Im Kampf um Rang drei ließ Gifhorn nichts unversucht, verbesserte sich am Sprung und Balken deutlich. Doch auch der TSV Meine als Hinrunden-Dritter setzte noch einen drauf und verteidigte im Finale diesen Platz erfolgreich.

Weitere Platzierungen: 5. SSV Kästorf, 6. VfL Wolfsburg.

Bezirksklasse 3 (P5)

Platzwechsel mit dem VfL: Nach dem dritten Platz im Vorjahr schaffte es diesmal Ehmen nach ganz oben, Wolfsburg belegte mit einer fast neuen Mannschaft den dritten Platz. Emma Warnecke (TSV) und Sophia Kannewurf (VfL) holten für ihre Teams die meisten Punkte.

Weitere Platzierungen: 7. TG Rötgesbüttel/Meine, 8. MTV Gifhorn.

Bezirksliga (LK3)

Auch hier setzte das Gifhorner Trainerteam um Laura Rattunde nach der Hinrunde auf Angriff, mit nur 0,2 Punkten Rückstand war für die Drittplatzierten noch alles drin. Im Gegensatz zu den Konkurrentinnen steigerte sich der MTV deutlich, legte besonders am Boden zu – und wurde unter lautem Jubel mit dem Siegerpokal belohnt. Paulin Vollmer absolvierte als Einzige alle vier Geräte und holte die höchste Punktzahl für ihr Team.

Landesliga 1 (LK2)

Nach ihrem Vorjahressieg in der LL2 pokerten die Wolfsburger auch hier etwas und schickten ihr Team in die höchste Landesliga. Doch ohne ihre mexikanische Topturnerin Nancy Vela Noyola war für den VfL nach der Hinrunde in erster Linie Verteidigung des dritten Platzes angesagt. Mit Keana Koloska kehrte eine zuletzt pausierende Turnerin zurück, die an drei Geräten wichtige Punkte beisteuerte. Zudem hatte der MTV Braunschweig Verletzungspech, so dass Wolfsburg am Ende Zweiter wurde und einen Startplatz beim Landesfinale im November besitzt.

Landesliga 2 (LK3)

Startplatztausch mit dem VfL: Nach dem verpassten Einzug ins Landesfinale gingen Ehmens Kürturnerinnen in die Landesliga 2 – keine schlechte Entscheidung. Wie in der Hinrunde hieß es am Ende: Sieg für den TSV. Lee-Ann Knaus und Lina Müller sorgten in den Wettkämpfen für die höchsten Punkte. Trainerin Anne Schindler sah sich bestätigt: „Wir haben mehr auf Sicherheit gesetzt und freuen uns jetzt auf das Landesfinale. Ich bin wirklich stolz auf die Turnerinnen.“ Im Kampf um Platz drei überzeugten die Vordorferinnen auf ganzer Linie, holten sogar den Rückrunden-Sieg. Am Ende fehlte nur ein Punkt zum Pokal – Rang vier für Vordorf.

Landesliga 3 (LK3 jüngere)

In dieser Liga qualifiziert sich nur die Siegermannschaft für das Landesfinale, um so härter wurde hier um jedes Zehntel gekämpft. Während der VfL und Ehmen ihre jungen Kürturnerinnen als Startgemeinschaft ins Rennen schickten, hatte Vordorf mit der früheren Landeskaderturnerin Marie Schimpf ein Ass im Team und gewann den Rückrunden-Wettkampf. Doch das Polster der Hinrunde reichte der SG Ehmen/Wolfsburg für den Gesamtsieg und damit für die Quali zum Landesfinale.

Von Katrin Hoffmann

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