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Sport in Gifhorn Die Serie reißt: Erste Pleite für den MTV Gifhorn
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn Die Serie reißt: Erste Pleite für den MTV Gifhorn
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22:55 14.10.2012
Erste Ligapleite der Saison: Gifhorn (Mitte: Mehmet-Ali Gümüs) traf beim 1:3 gegen Wolfenbüttel auf reichlich Gegenwehr.
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Und die war verdient, denn die Wolfenbütteler zeigten den Gastgeber die Grenzen auf, auch wenn es zur Pause unentschieden stand. „Die erste Hälfte war noch okay“, sagte Gifhorns Coach Willi Feer. Die Gäste hatten sogar etwas Glück, dass eine Flanke von Denny Sondergeld am Pfosten und dann im Tor landete (6.). Niklaas Osumek sorgte per direkt verwandeltem Freistoß prompt für den Ausgleich, außerdem hatten Kosta Weisbek (2.) und Kim Kemnitz (14.) weitere Tore auf dem Fuß beziehungsweise Kopf.

Das war‘s dann aber mit Gifhorns Herrlichkeit. „Wolfenbüttel war in den Zweikämpfen präsenter und läuferisch stark“, gab Feer zu. Bis zur Pause hielt seine Elf das Remis, oft mithilfe langer Befreiungsschläge. Doch nach Wiederanpfiff drückten die Gäste mächtig und kamen durch den gerade für Sondergeld eingewechselten Sadik Balikci zum 2:1. „Die ersten zehn Minuten haben wir verschlafen“, so Feer. „Und das 1:3 war der Genickbruch.“

Die Gastgeber versuchten zwar noch, die Partie zu drehen, ohne aber zu Chancen zu kommen. „Wir standen nicht eng beieinander, sind nicht nachgerückt und hatten zu viele Ballverluste“, so Feer.

Bitter: Kapitän Tobias Höfel konnte nach einem Zusammenprall mit Zdravko Tuzlak kurz vor der Pause nur noch humpelnd weiterspielen und musste in der 55. Minute raus.

MTV: Krauskopf - Marchese, Höfel (55. Hashagen), Schrader, Gümüs (62. Grega) - Kemnitz, Weisbek (75. Mainz), Rieger, N. Osumek - Bagci, Zeqiri.
Tore: 0:1 (6.) Sondergeld, 1:1 (8.) N. Osumek, 1:2 (52.) Balikci, 1:3 (74.) Schaare.

mit Tobias Höfel, Kapitän des MTV Gifhorn

AZ/WAZ: Das Duell mit Ihrem Ex-Klub hatten Sie sich sicher anders vorgestellt.
Höfel: Es ist leider gelaufen wie befürchtet. Die Wolfenbütteler liegen uns nicht. Sie haben uns sowohl körperlich als auch spielerisch vor große Aufgaben gestellt. Wolfenbüttel war eine Nummer zu groß für uns.

AZ/WAZ: Wie kam‘s zu Ihrer Verletzung?
Höfel: Es war ein Zusammenprall, der Muskel ist hart geworden. Ich wollte weiterspielen, aber der Trainer hat erkannt, dass es nicht mehr geht.

AZ/WAZ: Hat die Verletzung beim 1:2 eine Rolle gespielt?
Höfel:Möglicherweise hätte ich da noch grätschen können, wenn ich okay gewesen wäre. Aber das ist hypothetisch.

AZ/WAZ: Das 1:3 war die erste Ligapleite der Saison…
Höfel: Man muss dem Team auch mal eine Niederlage zugestehen. Wichtig ist, was wir daraus lernen, auch im Bezug auf das Spiel nächste Woche bei FT Braunschweig.

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