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Die Chemie stimmt: SV Gifhorn holt den Titel

Frauenfußball Die Chemie stimmt: SV Gifhorn holt den Titel

Von Platz acht an die Spitze – was der neue Coach Steve McClaren beim Herren-Bundesligisten VfL Wolfsburg anpeilt, ist für die Fußballerinnen des SV Gifhorn ein alter Hut. Sie machten jüngst den Bezirksoberliga-Titel perfekt.

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Trophäenübergabe beim Meister: Der Spielausschuss-Vorsitzende Wolfgang Reese (1. v. r.) und die SV Gifhorn mit (h. v. l.) Trainer Volker Scheffler, Mandy Scheffler, Margarite Berg, Maren Trilat, Katharina Lippke, Janine Schink, Michell Hecker, Bianca Sander, Laura Brinkmann, Betreuer Reiko Müller, Teammanager Peter Thom; (v. v. l.) Anja Richter, Esther Müller, Maren Klusmann, Kathrin Bösche, Janina Tietge, Nancy Wegmeyer, Daniela Glindemann und Madita Weseloh.

2008/2009 nur Achter, jetzt ganz vorn – die Klettertour kam unerwartet. „Wir haben vergangene Saison am Ende nur mit acht, neun Spielerinnen gespielt, sind fast auseinandergebrochen“, erinnert sich SV-Teammanager Peter Thom. Acht Zugänge mussten integriert werden – das klappte. Thom: „Die Neuen haben sich tadellos eingefügt und sind gut aufgenommen worden. Die Chemie stimmt.“
Mit den ersten Siegen kam die Erkenntnis, dass mehr drin ist. Bis zum Winter ließ Gifhorn nur zwei Zähler liegen – der Titel war in Reichweite. Thom: „Wir haben beschlossen, dass wir auch aufsteigen wollen, wenn wir es schaffen.“
Das Jahr 2010 begann aber mit einem 2:3 in Adelebsen, der ersten Pleite. Und das 3:0 in Peine bezahlte die SV mit vier Verletzten teuer. Doch das Team riss sich zusammen, kam bei Verfolger Wolfenbüttel zu einem 3:3 und siegte in Northeim nach 1:2-Rückstand mit 6:2. „Da mussten wir in der Pause ein paar deutliche Worte finden“, sagte Thom.
Die Predigt half, mit einem 4:1 gegen den VfL Wolfsburg III machte die SV um Spielführerin Daniela Glindemann schließlich den Titel perfekt. Lob gab’s vom Teammanager für Trainer Volker Scheffler und Betreuer Reiko Müller: „Sie haben gute Arbeit geleistet und die Mischung aus älteren Spielerinnen und ganz jungen gefunden.“
Im Herbst steht das Abenteuer Oberliga an – „mit Neuzugängen sieht es positiv aus“, so Thom. „Talente sind aber immer willkommen.“ Ein Ziel gibt’s vorher noch: das Double. Am Mittwoch (19 Uhr) geht’s beim BSC Acosta um den Einzug ins Pokalfinale.

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