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Sport in Gifhorn Der Osloßer Steffen Lehmker wird mit der Langlauf-Staffel Dritter
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19:15 18.03.2018
Jaaaaaaaaa! Der Osloßer Steffen Lehmker (r.) gewann mit Andrea Eskau und Alexander Ehler Staffel-Bronze. Quelle: Ralf Kuckuck (DSB)
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Pyeongchang

Seine erste Medaille – sie hat auch mit einem Versprechen von Eskau zu tun, dass die Athletin nach ihrer fünften Medaille beim sechsten Einzelstart ans Team gab. „In der Staffel sind zwei Buben dabei, die noch keine Medaille haben. Deshalb werde ich noch mal alles reinhauen und rausballern, was möglich ist“, sagte die 46-Jährige nach ihrem Silber-Langlauf über fünf Kilometer am Samstag. Eskau, die nach der Erkrankung der Münchnerin Clara Klug zweimal für die Staffel lief, freute sich dann auch besonders für Lehmker und Ehler: „Die Beiden haben es so verdient, sie haben das ganze Jahr so hart gearbeitet“, sagte die Magdeburgerin. „Dass sie jetzt auch eine Medaille haben, ist einfach großartig.“

Fast wäre es sogar Silber geworden: Nur 3,4 Sekunden hinter Kanada kam Ehler als Schlussläufer ins Ziel. „Vielleicht waren seine Ski ein bisschen besser“, so der Kirchzartener. Doch das störte letztlich niemanden. „Eine Teammedaille ist immer etwas Besonderes“, sagte Bundestrainer Ralf Rombach. „Es ist ein Traum.“

Mittendrin Lehmker, der als zweiter Läufer auf Platz sieben übernahm, als Rangvierter dann wieder auf Eskau übergab. Mit Laufbestszeit beim zweiten Wechsel. „Es ist unglaublich. Ich bin total sprachlos. Großer Dank an alle, die beteiligt sind, an An-drea, an Alex. Es war eine tolle Gemeinschaftsleistung“, strahlte der 29-Jährige und verriet: „Wir haben am Vorabend noch gerechnet, gedacht, es ist so schwer.“ Denn 13 Staffeln waren am Start, darunter einige Favoriten: „Aber ich habe mir gedacht: ’Ist egal, du gehst einfach rein und guckst.’“

Jetzt hat der Osloßer tatsächlich eine Medaille im Gepäck. Und das nach dem Frust vom Biathlon-Rennen über die Langdistanz am vergangenen Freitag, als ein Wassertropfen auf dem Visier ihm alle Chancen auf eine Top-Platzierung zunichte gemacht hatte (AZ/WAZ berichtete). „Ohne Schießfehler wäre das ein super Rennen und ich vorn mit dabei gewesen. Ich musste das dann abhaken, habe im Alpenhaus gefeiert, getanzt versucht den Kopf frei zu kriegen“, sagte Lehmker am Tag vor der Staffel.

Wie man sieht – es hat geklappt! „Ich freue mich einfach riesig, dass ich eine Medaille mit nach Hause bringe. Wirklich unglaublich.“ Und doch ein wahres Wintermärchen.

Mixed-Staffel – Endergebnis – Gold: Ukraine, 24:31,9 Minuten; Silber: Kanada, 25:21,9 Min.; Bronze: Deutschland, 25:25,3 Min.; 4.: Japan 25:48,0 Min.

Von Maik Schulze

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die über einen ganzen Rennverlauf entscheiden. Bei Steffen Lehmker war es ein Tropfen, der ihm eine Top-Platzierung bei den Paralympics im Biathlon über die Langdistanz von 15 Kilometer stehend kostete... So wurde der Wintersportler aus Osloß am Ende nur Elfter in Südkorea.

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