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Sport in Gifhorn Der BV Gifhorn hat bei Kellerpartys nicht nur Grund zum Feiern
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10:16 23.10.2017
Siegpremieren, aber gemischte Gefühle: Für Dennis Friedenstab (h.) und Yannik Joop gab es ein 6:2 und ein 2:6.  Quelle: Sebastian Preuß
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Neumünster/Hamburg

 Ohne Topspielerin Larina Tornow (dienstlich verhindert) ging’s für Gifhorn in Neumünster aber gut los. Dennis Friedenstab gewann als Nummer 1 im dritten Anlauf sein erstes Einzel und war zuvor an der Siegpremiere von Yannik Joop beteiligt gewesen, der am vergangenen Heimspieltag sein Comeback gegeben hatte. „Am Samstag war es cool. Ich habe während der Spiele nicht mehr an meinen Fuß gedacht“, so Joop. So gab’s im Doppel an der Seite von Friedenstab und im Mixed mit Oberliga-Leihgabe Karen Radke jeweils Zwei-Satz-Siege. Unterm Strich musste sich nur Benjamin Dieckhoff in Einzel und Doppel zweimal im Entscheidungssatz geschlagen geben. „Letztlich ein relativ klarer Sieg für uns“, so Friedenstab.

Kein Doppelgewinn in Hamburg

Mit vier Punkten Vorsprung ging’s nach Hamburg. Ein weiterer Erfolg – und Gifhorn hätte sich quasi aller Abstiegssnöte entledigt. „Doch es lief enttäuschend“, so Friedenstab. Sein Team gab alle Doppel ab. „Wir mussten einem 0:3 hinterherlaufen – dann wird’s schwer“, sagte der BVG-Kapitän, der sein Einzel zwar ebenso souverän gewann wie Teamkollege Patrick Thöne – doch das war’s dann aus Gifhorner Sicht. Lea Dingler kratzte zwar im Einzel und im Doppel mit Radke am Sieg, verlor beide Matches jedoch knapp. „Es wäre zwar ein Remis dringewesen, aber es war nicht unser Tag“, so Friedenstab, der beim Blick auf die Tabelle ruhig bleibt: „Klar, wir müssen zusehen, dass wir punkten. Doch da gibt es einige Möglichkeiten. Ich habe aber keine Angst, dass wir unten reinrutschen.“

Druck ist da

Doch Druck ist da. Auf Gifhorn wartet am 11. November zum Hinrunden-Finale ausgerechnet das Derby bei der SG Vechelde/Lengede. Und zeitgleich wird im Duell zwischen Wittorf II und Hamburg mindestens ein Kellerkind punkten...

Von Maik Schulze

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