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Sport in Gifhorn Breitbarth kämpft sich „Schritt für Schritt“ zurück
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19:16 06.06.2018
„Schritt für Schritt zur alten Stärke zurück“: André Breitbarth (r.) war nicht mit im Nationalmannschafts-Trainingslager in Japan, wurde in Madrid aber Dritter – und peilt nach Rio 2016 seine zweite Olympia-Teilnahme 2020 in Tokio an. Quelle: IJF
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Auch, wenn der Leiferder größere interne Konkurrenz hat als 2016. Auch, wenn Bundestrainer Richard Trautmann den Leiferder jüngst nicht mit ins Trainingslager nach Japan nahm. Auch, wenn nicht der 28-Jährige beim Grand Prix im chinesischen Hohhot, dem Auftaktturnier für die Olympia-Qualifikation, im Schwergewicht auf der Matte stand, sondern Sven Heinle (Fellbach) und Johannes Frey (Düsseldorf).

Breitbarth arbeitet diese ,Auchs’ weg und kämpft sich nach seinen langen Auszeiten „Schritt für Schritt zur alten Stärke zurück“. Beim European Cup in Madrid gab’s nun Bronze (AZ/WAZ berichtete). Letztlich trennten ihn die 175 Kilogramm des mächtigen Rumänen Daniel Natea von mehr als Platz drei. „Da habe ich gemerkt, dass ich soweit noch nicht fit genug bin, einen so schweren Mann über die konditionelle Schiene zu besiegen.“ Natea schob ihn immer wieder von der Matte. Breitbarth kassierte dafür Bestrafungen und verlor. Aber es folgte der Lichtblick mit Bronze, der gut tut.

Denn richtig zufrieden war Breitbarth nach seiner vorangegangenen Russland-Reise mit Erstrunden-Aus in Orenburg („Das war sch...“) und anschließendem Trainingslager in Moskau nicht. Drei Wochen hatte der 28-Jährige insgesamt in Russland verbracht, adäquate Trainingspartner waren selten zugegen. In Japan, mit dem Nationalteam und Frey und Heinle, wäre das anders gewesen.

Aber Breitbarth hat an sich gearbeitet, nun in Madrid den nächsten Schritt gemacht. Anfang Juli will der Leiferder in Spanien weiter zu alter Stärke zurückfinden. „Das Trainingslager in Castelldefels ist immer gut besucht“, weiß Breitbarth aus Erfahrung. Am 12. Juli steht dann in Köln ein Lehrgang mit dem Bundestrainer an. Dass der Leiferder beim Jahres-Highlight, der WM Ende September in Baku (Aserbaidschan), dabei ist, glaubt er nicht. „Ich denke, meine Chancen sind relativ gering.“

Anders ist das beim Blick auf Tokio. „Zwei Jahre sind eine lange Zeit. Da kann viel passieren“, weiß Breitbarth. Dass die Quali kein Zuckerschlecken wird, spürten auch Frey und Heinle, die in Hohhot direkt ihre Auftaktkämpfe verloren. Und auch, wenn Breitbarth zuletzt bei kleineren Turnieren am Start war: Eine Medaille beim größten Sportevent der Welt, im Mutterland des Judos, hat der Olympia-Starter von 2016 weiter im Visier.

Von Maik Schulze

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