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Sport in Gifhorn Beim Südheide-Marathon dreht Steve Dolezych den Spieß um
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18:46 22.04.2018
Eine rundum gelungene Veranstaltung: Im Rahmen des 5. Gifhorner Lauftags war nicht nur beim 5000-Meter-Rennen einiges los. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Nachdem der letzte Läufer das Ziel erreicht hatte, zog der umtriebige Lauftag-Macher vom VfR Wilsche/Neubokel ein positives Fazit. Auch er hatte natürlich seine persönlichen Highlights – an erster Stelle stand der abschließende Inklusionslauf. „Die Stimmung war super, die Teilnehmer total begeistert, und sie wurden ohne Ende angefeuert“, frohlockte Hölter, der zudem den 800-Meter-Bambinilauf hervorhob. „Mit über 160 Kindern war er überragend besetzt.“ Die Albert-Schweitzer-Schule stellte die meisten Starter, wird dafür am 8. Mai im Rahmen einer Feierstunde im Gifhorner Rathaus geehrt.

Doch auch vor Ort gab’s schon reichlich Siegerehrungen. Beim 10. Südheide-Marathon stand Steve Dolezych ganz oben – dank des aus Steimke (bei Hankensbüttel) stammenden Sportlers blieb der Sieg im Landkreis Gifhorn. Vor zwei Jahren hatte Dolezych noch hinter dem Hannoveraner Georg Schuchardt den zweiten Platz belegt, diesmal drehte er den Spieß um – nach wechselhaftem Rennverlauf. „Ich bin zunächst locker gelaufen, habe bei der Hälfte der Strecke aber gemerkt, dass ich gewinnen kann“, so der 34-Jährige. Er gab Gas, musste bei Kilometer 35 Schuchardt trotzdem passieren lassen, blieb jedoch dran. Dolezych: „Einen Kilometer vor dem Ziel habe ich die zweite Luft bekommen.“ Er zog vorbei – und siegte.

Während Dolezych seinen 80. Marathon-Start mit einem Erfolg vergoldete, legte Sylke Kuhn, die bei den Frauen triumphierte, die 42,195 Kilometer schon zum 265. Mal (!) zurück. „Die Strecke hier ist sehr schön“, lobte die Athletin vom 100-Marathon-Club.

Manch Lauf-Parcours hatte allerdings auch seine Tücken. „Auf der 5000-Meter-Strecke waren ein paar Fichten umgefallen, daher habe ich mit Flatterband einen S-förmigen Kurs drumherum gesteckt“, erläuterte Hölter. Für Gewinnerin Lara El-Hawari war das kein großes Hindernis, wie sie schmunzelnd berichtete: „Die Bäume haben mich nicht gestört, mir hat’s gefallen.“

Probleme anderer Art taten sich beim Halbmarathon auf. Da übersah eine Handvoll Sportler Wegweiser, kürzte so unabsichtlich drei Kilometer ab. Zwei, die die komplette Strecke liefen und nach gut 2:09 Stunden fast gemeinsam ins Ziel kamen, waren Patrick Baumgarten und Maik Di Caro vom Hoitlinger SV. „Das ist nicht gerade unsere Paradedisziplin, wir sind ansonsten eher über die 10.000 Meter beim Laufcup dabei“, sagten die beiden unisono. Spaß hatten sie trotzdem: „Das ist eine schöne Veranstaltung, sehr familienbezogen.“

Der Termin für den 6. Gifhorner Lauftag steht schon fest: Am 28. April 2019 geht’s in der Flutmulde wieder rund.

Von Nick Heitmann

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