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Sport in Gifhorn BVG: Drei Drei-Satz-Dramen beim verrückten Saisonstart
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn BVG: Drei Drei-Satz-Dramen beim verrückten Saisonstart
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06:00 25.09.2018
Was für ein Auftakt: Patrick Thöne (l.) und Dennis Friedenstab spielten gegen Luckau/Blankenfelde zum Saisonstart 4:4. Quelle: Cagla Canidar (2)
Gifhorn

Gifhorn träumt vom Aufstieg, erwischte einen Traumstart gegen den Vorjahres-Vize. Geburtstagskind Dennis Friedenstab (jetzt 28) mit Patrick Thöne sowie Zugang Wolf-Dieter Papendorf mit Yannik Joop ließen in ihren Doppeln ebenso wenig anbrennen wie Lea Dingler und Larina Tornow. „Das Damendoppel war zwischendurch chaotisch, im dritten Satz dann tierisch gut“, so BVG-Trainer Hans Werner Niesner, der nach Tornows Einzel-Sieg feststellte: „Larissa ist eine Begnadete, wenn man bedenkt, wie wenig sie trainiert...“

Erst „chaotisch, dann tierisch gut“: Larissa Tornow (l.) und Lea Dingler siegten gegen Luckau und tags darauf gegen Hamburg. Quelle: Cagla Canidar

Ein einziger Sieg fehlte also noch, um den Gesamterfolg einzutüten. Dass Joop/Lena Moses im Mixed gegen Luckau verloren, kam nicht überraschend. Dafür war in allen drei Herreneinzeln alles drin. Doch es entwickelten sich Dramen in dritten Akten. Dreimal wurde es für den BVG bitter...

Bitter für Friedenstab: Den starken Youngster Neil Bhaputa hatte „Dennis im Sack“, so Niesner. „Wenn du im dritten Satz mit 19:15 führst, kann dein Gegner nicht mehr gewinnen, du musst das Ding verlieren...“ Genau das passierte. Der BVG-Kapitän nutzte zwei Matchbälle nicht, hatte zudem Pech, dass im Duell mit Luckau ungewöhnlicherweise bei Hallendecken-Berührung auf Wiederholung – und nicht auf Fehler – entschieden wurde. Niesner: „Das wurde für den Samstag mit den Schiris so entschieden.“ Auch das kostete einen Punkt. Friedenstab: „Das Ding hätte ich trotzdem gewinnen können. So war’s am Ende mega unglücklich.“

Bitter für Thöne: Die Schulter des Rechtshänders bereitete Probleme, die immer schlimmer wurden. Konnte er diese im Doppel und im Einzel noch lange kaschieren, ging im dritten Satz nichts mehr – 8:21. Am Sonntag schaute der Punktegarant der Vorsaison dann komplett zu (Mirco Ewert sprang ein). Niesner: „Patrick hatte kein Gefühl mehr in der Hand. Er muss jetzt schnellstens vernünftig behandelt werden!“

Bitter für Papendorf: Gifhorns neue Nummer 1 lieferte gegen Luckaus starken Polen Mateusz Biernacki zwar „ein Sensationsmatch“, so Niesner, ab, stand aber nach einem denkwürdigen Spiel inklusive einer Regenpause am Ende mit leeren Händen da.

Unterm Strich blieb so nur ein Remis, den ersten Saisonsieg fuhr Gifhorn dann am Sonntag ein. „Hamburg war in den Doppeln ein bisschen stärker“, so Friedenstab. Trotzdem gingen alle an den BVG, der in den Einzeln auf 6:0 davonzog, letztlich 6:2 gewann. Niesner: „Wichtig für die Tabelle, dass der Sieg deutlich ausfiel.“ In der ist Gifhorn Dritter hinter den verlustpunktfreien Berliner Teams SV Brauereien und SG EBT II. „Im Großen und Ganzen ist der Start okay“, sagt Friedenstab. Er hätte sogar perfekt sein können...

Von Maik Schulze

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