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Sport in Gifhorn BV Gifhorn spielt erst 3:5 im Topspiel, dann 6:2 im Keller
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn BV Gifhorn spielt erst 3:5 im Topspiel, dann 6:2 im Keller
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00:20 28.11.2018
Drei Matchbälle am Stück: Yannik Joop (v.) und Wolf-Dieter Papendorf unterlagen in Luckau bitter, siegten aber in Hamburg. Quelle: Canidar
Luckau/Hamburg

Gifhorn musste sich am Wochenende auf alles einstellen. BVG-Kapitän Dennis Friedenstab nach der Niederlage im Topspiel in Luckau und vorm Kellerduell in Hamburg: „Das ist krass. Gefühlt kann in dieser Liga außer Spitzenreiter Berliner Brauereien jeder noch absteigen.“

Die Befürchtung, dass Patrick Thöne (Armbeschwerden) ausfallen könnte, wurde Wahrheit, für ihn feierte Benjamin Dieckhoff sein gelungenes Saison-Debüt in der Regionalliga – und sorgte mit für eine 2:1-Führung nach den Doppeln. „Wir wussten, dass wir in diesen Disziplinen etwas mitnehmen müssen, da Luckau in den Einzeln stark ist. Und teilweise ist uns das gelungen“, so der BVG-Kapitän.

Es wäre auch ein 3:0 drin gewesen, doch das bis dato unbesiegte BVG-Duo Wolf-Dieter Papendorf/Yannik Joop vergab im zweiten Satz vier Matchbälle, verlor nach 20:17 mit 21:23 erst den Satz, dann das Duell. Joop: „In den entscheidenden Phasen haben wir die Fehler gemacht.“ Friedenstab wusste: „Das war ein Schlüsselspiel für uns.“ Ebenso wie das Einzel von Larina Tornow. Sie lag 21:19, 11:6 vorn – am Ende jubelte Hongzi Huang. So gab’s in der Endabrechnung ein 3:5 statt eines 5:3. 3:5, da zumindest Friedenstab noch sein Einzel gewann – auch wenn da die Niederlage schon feststand, machte er sich Druck: „In dieser Liga kann am Ende jedes einzelne Spiel im Kampf um den Klassenerhalt entscheidend sein...“

Dementsprechend wichtig dann das gestrige 6:2 beim Tabellenvorletzten. Gifhorn gab’s sich keine Blöße, feierte sechs glatte Zwei-Satzsiege in Hamburg. „Wir waren auch nach der Vortags-Niederlage alle gut drauf, hatten ja nicht schlecht gespielt“, so Doppelspezialist Joop, der sogar ein 7:1 auf dem Schläger hatte, sein Einzel aber knapp abgab.

In der Tabelle kletterte Gifhorn erste einmal auf Platz drei, führt damit nun ein 9:9-Punkte-Trio in der Tabelle an. Der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz, den weiterhin Hamburg belegt, wurde von zwei auf drei Punkte ausgebaut.

Am 15. Dezember steigt das Jahresfinale bei der SG Vechelde/Lengede. Wohin geht der Blick? Joop: „Nach unten. Aber wenn wir das Derby gewinnen sollten, hätten wir einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.“

BVG II: Auf Premieren-Sieg folgt ein 3:5

Erster Sieg im achten Spiel – und was für einer für den BV Gifhorn II: Der Badminton-Oberligist gewann bei BW Wittorf-Neumünster II mit 7:1. Gestern gab’s für das Schlusslicht dann ein knappes 3:5 beim Tabellendritten TSV Trittau III. Doch unterm Strich ist BVG-Trainer Hans Werner Niesner voll des Lobes für die Reserve. „Das Team hat oft doof und knapp verloren“, so der Coach: „Aber die Spieler wissen, dass sie kämpfen müssen – und sie tun es!“

In Neumünster gab’s einen sensationellen Auftritt. Selbst ein 8:0 wäre möglich gewesen, doch das Doppel Karen Radke/Carolin Walkhoff unterlag 24:22, 19:21, 15:21. Letztlich egal. Max Schichta/Peter Thiele und in den Einzeln Marvin Schmidt und Björn Momper gewann ihre Drei-Satz-Spiele.

Tags darauf hatten Momper/Schmidt in Trittau ein mögliches 4:4 auf den Schlägern, verloren das zweite Doppel aber mit 21:19, 22:24, 18:21. Schade. In der Tabelle beträgt der Abstand zum rettenden Ufer drei Punkte. Niesner hat das Team nicht abgeschrieben: „Da geht noch was.“ Kämpfen kann es ja...

Von Maik Schulze

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