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Sport in Gifhorn BV Gifhorn bezwingt SG Vechelde/Lengede mit 6:2
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21:47 10.11.2018
Stark: Der BV Gifhorn (r. Wolf-Dieter Papendorf, l. Yannik Joop) gewann mit 6:2 gegen die SG Vechelde/Lengede, Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Es ging vor etwa 70 Zuschauern so gut los wie schon lange nicht mehr. Lea Dingler und Larina Tornow glänzten im Damendoppel, zwangen Katrin Schindler/Charlotta Reckleben mit 21:11 und 2!:18 in die Knie. „Die Mädels waren diesmal viel stärker als zuletzt“, freute sich BVG-Trainer Hans Werner Niesner. Doch damit nicht genug: Die Herren legten nach. Dennis Friedenstab setzte sich zusammen mit Patrick Thöne knapp in drei Sätzen gegen Nils Rodefeld/Janik Schwarze durch – im Dritten gab’s ein 21:18. Ebenfalls in die Verlängerung mussten Yannik Joop und Wolf-Dieter Papendorf, der gegen seinen Ex-Verein ran musste, von dem er im Sommer nach Gifhorn gewechselt war. „Es war schon etwas komisch, aber ich habe es versucht auszublenden“, sagte die Nummer 1. Gegen Michael Rösener/Henning Zanssen feierte das BVG-Duo im Entscheidungssatz einen 21:13-Erfolg – und krönten damit den Top-Start.

„Wir haben seit Jahren nicht mehr 3:0 nach den Doppeln geführt, da hat man eine ganz andere Basis für die Einzel“, sagte Niesner und verriet das Geheimrezept: „Wir haben diesmal die Ansprache für die erste und zweite Mannschaft zusammen gemacht, das war vorher noch nie der Fall. Wir haben über die Doppel gesprochen, dass die Konzentration aufrechtgehalten werden soll.“

Aber nicht nur in den Doppeln lief es. Angepeitscht von zahlreichen Fans (einige hielten es auch mit der SG) legte Dingler nach. Im Vergleich zu den Spielen zuvor lief sie diesmal im Dameneinzel auf, Tornow spielte Mixed. Und Dingler hatte gegen Reckleben alles im Griff, ließ beim 21:17, 21:16 nichts anbrennen – das Unentschieden war sicher. Doch damit wollte sich der BVG nicht zufrieden geben. In einem packenden zweiten Herreneinzel von Thöne gegen Rodefeld legte der Gifhorner nach, hatte aber auch etwas Glück im dritten Satz. Beim Stand von 15:15 vielen gleich zwei knifflige Ballwechsel nach Schiedsrichterentscheidung zu seinen Gunsten aus – die Partie endete 21:16, der Sieg war perfekt.

Während Friedenstab gegen Müller ebenfalls in drei Sätzen noch einen drauf packte, unterlag Papendorf knapp mit 21:23, 18:21. Das Mixed ging ebenfalls an Vechelde/Lengede. Doch war später nur noch Nebensache. „Das Team hat sich diesmal weniger Druck gemacht und ist mit einer breiten Brust ins Spiel gegangen. Alle haben super gekämpft, wir haben den Sieg erzwungen“, lobte Niesner.

Von Marcel Westermann

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