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Sport in Gifhorn 7:2! Erst am Ende ist beim TC Gifhorn die Luft raus
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn 7:2! Erst am Ende ist beim TC Gifhorn die Luft raus
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09:01 15.05.2018
„Richtig gut“: Mia-Sophie Müller steuerte einen Einzelsieg zum wichtigen 7:2-Erfolg des TC Grün-Weiß Gifhorn in der Nordliga gegen den TV Visbek bei. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Djuranovic hatte die Bedeutung des Duells im Vorfeld hervorgehoben, schließlich gehört Visbek neben dem Harvestehuder THC für seine Schützlinge zu den Hauptkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Und in dem haben die Gifhornerinnen nach dem Heimsieg nun beste Karten. „Dass es so deutlich wird, hätte ich allerdings nicht gedacht“, räumte der GW-Trainer ein.

Ausschlaggebend für den Kantersieg war nicht zuletzt der Ausfall von Visbeks Julia Middendorf, immerhin Deutschlands Top-Talent des Jahrgangs 2003. „Sie hat zeitgleich ein Turnier in Österreich gespielt“, sagte Djuranovic – und fügte hinzu: „Das hat uns natürlich geholfen.“

Doch auch den Gastgeberinnen fehlte mit Tea Lukic ein vielversprechendes Nachwuchs-Ass; die 13-Jährige ist ebenfalls auf der Europa-Tour unterwegs und erreichte beim U-14-Turnier in Slowenien das Finale (AZ/WAZ berichtete). Aber auch ohne die Leistungsträgerin spielte Gifhorn stark auf. Mia-Sophie Müller zum Beispiel bezwang die routinierte Barbara Schneider mit 6:3, 6:4. „Das war richtig gut“, lobte Djuranovic.

Weil zudem Marie-Carolin Siems (6:3, 6:0), Sophie Greiner (6:2, 6:4), Katharina Schulz (6:1, 2:6, 10:4), Sandra Ebeling (6:2, 6:1), Natascha Svitil (6:1, 6:1) sowie im Doppel Ebeling/Svitil (6:2, 6:3) gewannen, stand’s zwischendurch 7:0. Dass die anderen beiden GW-Duos trotz Satzführung verloren, war zu verschmerzen. „Da war die Luft raus“, zeigte Djuranovic Verständnis. Sein Fazit: „Dieser Sieg war enorm wichtig für uns, und auch, dass er so hoch ausgefallen ist.“

Von Nick Heitmann

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