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Sport in Gifhorn 5:3! Gifhorn beschenkt sich schon selbst
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn 5:3! Gifhorn beschenkt sich schon selbst
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10:30 21.12.2015
Siegerfaust: Gifhorns Niluka Karunaratne (l.) gelang die Revanche gegen den Finnen Eetu Heino, zudem gewann er im Doppel. Quelle: Michael Franke
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Berlin spielte ohne die Niederländerin Lotte Jonathans, Gifhorn ohne Daniel Porath (Hornhautverletzung) - und der BVG legte einen Traumstart in der gut gefüllten Halle hin. Fast zeitgleich feierten Fabienne Deprez mit Sonja Schlösser sowie Maurice Niesner mit Niluka Karunaratne (Sri Lanka) knappe Siege in zwei packenden Doppeln. Das Publikum tobte, Gifhorns Coach Hans Werner Niesner sagte verzückt: „Das war der Grundstein für den Erfolg.“ Dabei siegte sein Sohn Maurice trotz Hüftproblemen („Mit Niluka macht es Bock“) und Deprez nach sechs trainingslosen Wochen („Ich hatte den Schläger nur bei den vergangenen Heimspielen in der Hand“).

Lob gab‘s aber vor allem für Sonja Schlösser. Sie selbst blieb bescheiden: „Wir haben uns durchs Doppel gekämpft.“ Aber Coach Niesner sagte, wie es war: „Beide sind cool geblieben, aber Sonja wird immer besser.“

Es folgten Mixed und zweites Doppel - Spiele, in denen Porath, der coachte, auf dem Court fehlte. So sah er aus nächster Nähe, wie Timo Teulings an der Seite von Patrick Kämnitz Berlins zweites Doppel entzauberte - und für die Überraschung sorgte. „Wir wussten, dass etwas geht. Einen Satz mussten wir uns einspielen, dann waren wir drin“, sagte Teulings.

Anschließend gab‘s noch Karunaratnes Revanche fürs Hinspiel am EBT-Finnen Eetu Heino („Das Publikum hat mich getragen“), ehe Deprez ihre makellose Bilanz ausbaute und den fünften Punkt holte. Da fiel auch Kämnitz‘ erste Saison-Pleite im zweiten Einzel nicht ins Gewicht. Klar ist: Es werden frohe Weihnachten beim BVG.

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