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Sport in Gifhorn 3:2! Gifhorn gewinnt Topspiel-Krimi
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn 3:2! Gifhorn gewinnt Topspiel-Krimi
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19:15 13.11.2017
Dramatik pur: Oberliga-Primus MTV Gifhorn (h.) gewann den Topspiel-Krimi gegen die SG STV/MTV Salzgitter mit 3:2, danach gab’s ein 3:1 gegen die VSG Düngen. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Die Erfolgsgeschichte von Gifhorns Volleyballern geht weiter – und sie ist um ein dramatisches Kapitel reicher geworden! In einem nervenaufreibenden Oberliga-Spitzenspiel setzte sich der MTV gegen die SG STV/MTV Salzgitter mit 3:2 durch. Doch damit nicht genug: Auch vor der VSG Düngen/Holle/Bodenburg machte der schwarz-gelbe Siegeszug nicht Halt. Gegen den Ex-Meister holte der MTV ein starkes 3:1 und baute seinen Vorsprung an der Spitze auf acht Zähler aus!

Die Partie Erster gegen Zweiter bot alles, was das Volleyball-Herz höherschlagen lässt: Beide Teams schenkten sich auf ansprechendem Oberliga-Niveau nichts, es ging rauf und runter – inklusive Spannung bis zum Schluss. Vor allem der Tiebreak hatte es in sich: Erst vergab der MTV fünf Matchbälle, dann wehrte er in der Verlängerung gleich vier Matchbälle von Salzgitter ab. Das blieb nicht das einzig Kuriose: Beim Stande von 16:16 machte Gifhorns Hannes Wichmann eigentlich den Punkt – doch der Gegner monierte, dass ein Ball auf dem Nebenfeld störte. Der Punktgewinn wurde revidiert, das Zittern ging weiter! Doch Gifhorn schaukelte die Partie mit viel Nervenstärke schließlich nach Hause. MTV-Trainer Werner Metz war geschafft: „Es geht kaum spannender. Ich bin aber unheimlich stolz auf die Mannschaft, dass sie dieses Duell für sich entschieden hat.“

Etwas nervenschonender lief dann das zweite Duell des Tages, in dem Spitzenreiter Gifhorn den Meister von 2016 über weite Strecken im Griff hatte. „Wichtig war, dass wir den knappen dritten Satz für uns entschieden haben. Das hat uns Rückenwind gegeben“, sagte Metz, der seine Überflieger zwar lobte, aber auf dem Boden halten will. „Natürlich war das ein klasse Spieltag, an dem wir gegen zwei Mannschaften mit guter Qualität gezeigt haben, dass wir zu Recht da oben stehen“, erklärte Gifhorns Coach. Aber: „Es gibt keinen Grund, sich jetzt auf dem Polster auszuruhen.“

Schulze, Balzer, Wichmann, Weinmar, Zappi, Morgenstern, Krauskopf, Vollhardt, Dörfler, Buchmann, Fiehring.

Von Pascal Mäkelburg

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