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Grizzlys Wolfsburg Was geht noch für die Grizzlys? Heute ist Play-Off-Start gegen Schwenningen
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Was geht noch für die Grizzlys? Heute ist Play-Off-Start gegen Schwenningen
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20:35 07.03.2018
Ein Heimsieg muss her: Zum Play-Off-Auftakt erwarten die Grizzlys am Mittwoch (19.30 Uhr) Schwenningen.  Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

 Stehen die Grizzlys Wolfsburg vor ihrer kürzesten Play-Off-Teilnahme aller Zeiten? Beim Blick auf die Personaldecke und die vergangenen Leistungen steht das zu befürchten. Am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) geht es mit dem Heimspiel gegen Schwenningen los. Die Fans haben offenbar den Glauben verloren. Im Vorverkauf gingen bislang nur rund 1500 Tickets weg.

Aus dem Lager der Grizzlys kommt das, was man Durchhalteparolen nennt. Man muss Trainer Pavel Gross allerdings zugutehalten: Wären die letzten Monate, in denen die Grizzlys einen Riesenvorsprung verspielten, anders verlaufen, hätte er auch nichts anderes gesagt als diesmal: „Bereit sein. Was war, ist passiert, die Play-Offs sind eine neue Saison.“ Zwei von maximal drei Spielen gegen die Wild Wings müssen die Grizzlys gewinnen, dann ist das Viertelfinale erreicht. Die Schwenninger zogen die Grizzlys am vergangenen Sonntag mit einem 3:0 noch runter auf Platz sieben. Das Wichtigste zu Spiel 1 der ersten Runde:

Schwenningens Stärke: „Sie sind diszipliniert, haben eine gute Defensive, zwei Sturmreihen mit schnellen Spielern, die auf Fehler warten“, sagt Wolfsburgs Coach.

Personal: „Mit Fünf gegen Fünf konnten wir nicht trainieren“, berichtete der Grizzlys-Trainer über die Abschlusseinheit. „Dafür braucht man vier Sturmreihen.“ Die hatten die Grizzlys zuletzt nicht. Ob am Mittwoch nicht doch der eine oder andere Akteur zurückkommt – abwarten. Der Coach würde es nicht verraten. Er verrät auch nicht, wer im Tor steht. Nur: „Wir haben unseren Plan.“ Heißt: Es dürfte Jerry Kuhn beginnen. Der hatte in der Saison mehr Spiele, insgesamt die bessere Bilanz. Und er stand im Kasten beim 2:0 und beim 4:1 in der Hauptrunde. Felix Brückmann hatte beim 2:3 n. V. im Heimspiel und am vergangenen Sonntag begonnen.

Druck: „Den hat man als Sportler immer, man will immer gewinnen“, sagt Gross. Hauptrundenplatzierung, vergangene Spiele – „das spielt in den Play-Offs keine Rolle.“

Wolfsburgs Plan: „Jeder hat bei uns seine Rolle, wenn jeder sie ausfüllt, sind wir schwer zu schlagen“, sagt Manager Charly Fliegauf. „Wir haben gute Leute, die Tore schießen können, gute Leute, die die dreckige Arbeit machen können“, sagt der Coach. Den Grizzlys fehlen bis zu sechs starke Stürmer, in der Defensive sollten aber alle Leistungsträger an Bord sein.

Wichtig: Bei unentschiedenem Spielstand nach 60 Minuten wird jede Partie bis zum entscheidenden Tor verlängert.

Von Jürgen Braun

Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft holte sensationell Olympia-Silber, nun geht es in der DEL in den Play-Offs um den Titel. Immer nah dran ist Patrick Ehelechner. Der Ex-Nationalkeeper und Telekomsport/Sport1-Experte war bei Olympia für Eurosport im Einsatz, wo er mit Leidenschaft („Ja willst mich jetzt verarschen“, „Gib das Tor“, „Ich spring’ hier gleich runter“) gemeinsam mit Kommentator Gerhard Leinauer selbst zum Medien-Thema wurde. Die WAZ sprach mit ihm über Pyeongchang, neue Chancen fürs Eishockey, plötzliche Berühmheit und seine Einschätzung zu den Play-Offs und den Grizzlys Wolfsburg.

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