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Warum mich ein Tor gegen Krefeld erleichterte

Eishockey: Grizzly-Torjäger Brent Aubin berichtet Warum mich ein Tor gegen Krefeld erleichterte

70 Ligaspiele, dazu Tests, ein Turnier und sechs Partien in der Champions League - die Grizzlys Wolfsburg marschierten im Eishockey-Oberhaus ins Finale. Torjäger Brent Aubin berichtet jetzt in einer AZ/WAZ-Serie über die fast neun Monate bis zur Vizemeisterschaft.

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Endstation Felix The Cat: Wolfsburgs Keeper Brückmann hier im Spiel bei der DEG, in dem er einen Liga-Rekord markierte.

Quelle: HORSTMUELLER GmbH

„Wir kennen uns größtenteils lange, sind eingespielt, die Zugänge hatten sich prächtig eingereiht, wir waren von den Coaches wie immer gut vorbereitet. Vielleicht haben wir auch deshalb die Phase, als wir nur mit sechs Imports antraten, so gut überstanden. Als wir dann etwas mehr Spieler hatten, waren die Ergebnisse eine Zeit lang schlechter. Wir kassierten ein paar Mal in Folge drei oder mehr Gegentore. Das haben wir nicht so gern, das hat unser Trainer Pavel Gross nicht so gern. Und ich machte mir nebenbei auch noch so meine Gedanken. Ich steckte im Slump, in einem Loch.

Ich traf nichts mehr. Ich machte im Training mehr, das habe ich von meinem Vater so gelernt. Wenn nichts klappt: mehr tun! Aber es kam nichts. Auch in Überzahl nicht. Trotz meines genialen Reihen-Partners Mark Voakes. Mit ihm teile ich bei Auswärtsspielen das Zimmer, natürlich haben wir darüber geredet. Was können wir ändern, was besser machen? Aber letztlich kannst du nur eines: weiter machen!

Aber erst einmal legte Brückmann los. Mit einer Niederlage startete Felix‘ seinen Lauf. Wir machten gegen Mannheim ein gutes Spiel, verloren mit 0:1. Nur ein Gegentor - aber weil wir nicht trafen, konnten wir Felix‘ tolle Leistung nicht vergolden. ,Defensiv sieht unser Spiel wieder besser aus‘, dachte ich. Der Schein trog nicht. Bei den torgefährlichen Bremerhavenern gewannen wir 1:0. In Iserlohn folgte ein 4:0. Na, es geht doch. Über ein eigenes Tor hätte ich mich auch mal gefreut. Beim 3:0 gegen Krefeld war es soweit. Mein zweites Tor binnen 13 Partien. Kein Grund für Jubelstürme, aber immerhin... Ich war erleichtert.

Hintendrin stand einer, der gar nicht mehr zu bezwingen schien. Felix schaffte gegen Krefeld seinen dritten Shut-Out. Wir hielten unser Spiel möglichst einfach, den Rest erledigte er. Auch gegen Düsseldorf. Vierter Shut-Out. DEL-Rekord. Sensationell. Seinen Spitznamen Felix The Cat kann er mit Stolz tragen.

Für uns Feldspieler ist es gut zu wissen, dass hinter uns Top-Leute stehen. Und ich meine zwei. Ob Felix oder Sebastian Vogl, bei beiden habe ich mir nie Sorgen gemacht, wusste, dass sie uns Spiele retten können.“

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