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Voakes-Reihe überragt beim 4:0

DEL: Grizzlys Wolfsburg ohne Mühe gegen Krefeld Voakes-Reihe überragt beim 4:0

Die Pinguine sind gern gesehen in Wolfsburg. Schon in besseren Zeiten ließen sie meist die Punkte in der Eis-Arena. Nun haben sie schlechtere Zeiten. Und nach einem 0:3 vor wenigen Wochen setzte es am Sonntag ein 0:4 (0:3, 0:1, 0:0).

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Die frühe Vorentscheidung: Der Schuss von Jimmy Sharrow (h.) hat zum 2:0 eingeschlagen. Für Krefeld war die Partie damit eigentlich gelaufen. Am Ende gewann Wolfsburg 4:0.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. 2400 Fans sahen Treffer von Fabio Pfohl, Jimmy Sharrow, Brent Aubin und Christoph Höhenleitner für den Tabellendritten.

Das Spiel hatte kaum begonnen, da wurde schon gejubelt. Ein zielstrebiger Angriff von Wolfsburgs Besten - da stand es 1:0. Aubin und Voakes hatten vorbereitet, Pfohl musste nur noch einticken. Für Krefeld war es ein Vorgeschmack, auf das, was von diesem Trio noch blühte.

Die Pinguine hätten durch Mike Collins (traf die Scheibe nicht) und Daniel Pietta, der an Wolfsburgs Keeper Sebastian Vogl scheiterte, ausgleichen können. Sie gaben sich trotz katastrophaler letzter Wochen nicht einfach geschlagen.

Auch nicht, als in Überzahl Sharrow das 2:0 erzielt hatte. Voakes war der Vorbereiter. Aubin staubte zum 3:0 ab, Voakes und Sharrow hatten aufgelegt. Das Sturmtrio inszenierte im Quartett mit Verteidiger Sharrow noch etliche wunderschöne Kabinettstückchen, heraus kam in einem Spiel mit zunehmendem Freundschaftsspiel-Charakter aber nur noch ein Tor von Höhenleitner.

Krefeld hatte Mitte des zweiten Drittels aufgesteckt, als auch noch Marco Rosa an Vogl gescheitert war. Aubin jagte auf der anderen Seite noch einen Schuss an den Pfosten, Wolfsburg war klar besser, bot aber immer mal wieder Fehler an, so dass Vogl um seinen ersten Saison-Shut-Out kämpfen musste. Und er erkämpfte ihn sich, stoppte unter anderem noch einen Alleingang von Herberts Vasiljevs.

Vogl meinte: „Es ist schön, wenn einem ein Shut-Out gelingt, aber dann richtet sich der Blick schon wieder nach vorn. Schöner ist, wenn man das Gefühl hat, dass man den Jungs helfen konnte, schließlich helfen die auch oft einem Torwart.“ Diesmal war Vogl der große Helfer. Sharrow: „Er hat einige Paraden geliefert, ohne die das Momentum im Spiel hätten kippen können.“

Coach Pavel Gross urteilte: „Defensiv war Vogl unser bester Mann. Läuferisch waren wir gut unterwegs, der Willen war da. Das Zu-Null aber ist das Ergebnis eines guten Spiels im Tor.“

von Jürgen Braun

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