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Überaschungen im Duell mit Pelle? „Bestimmt nicht“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Überaschungen im Duell mit Pelle? „Bestimmt nicht“

Pavel Gross, Coach von Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg, trifft am Freitag gegen die Düsseldorfer EG erstmals auf Ex-Co-Trainer Mike Pellegrims als Cheftrainer des Gegners.

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So werden sie am Freitag nicht zusammenstehen: Pavel Gross (r.) und Mike Pellegrims (l.) treffen erstmals als Gegner aufeinander.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Nach dem ersten Saisonsieg vor heimischem Publikum geht es für die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg mit einem Doppel-Heimspiel weiter: Am Sonntag kommen die Iserlohn Roosters (19 Uhr), vorher gibt’s am Freitag um 19.30 Uhr die Partie gegen die Düsseldorfer EG – und damit das Beste-Freunde-Duell zwischen den jeweiligen Coaches.

Bei der DEG hat Mike Pellegrims seit der aktuellen Saison das Sagen, daher trifft Grizzlys-Coach Pavel Gross erstmals auf seinen ehemaligen Co-Trainer. „Wir spielen aber nicht gegen Pelle, sondern gegen Düsseldorf“, geht Gross nüchtern an die Partie heran. „Es gibt ja nicht mehr als drei Punkte zu holen, weil er in Düsseldorf Trainer ist. Er soll vor dem Training zu uns in die Kabine kommen, dann trinken wir ein Käffchen – aber um halb acht sieht es anders aus.“

Dann könnten zwei Teams mit sehr ähnlichen Systemen auf dem Eis stehen, schließlich waren Pellegrims und Gross als Spieler und Trainer über ein Jahrzehnt lang zusammen. „Überraschen werden wir Trainer uns bestimmt nicht“, vermutet Gross deshalb. Der 49-jährige freut sich aber über den Weg, den Pellegrims eingeschlagen hat. „Ich will nie einen Co-Trainer, der nicht irgendwann Chef werden will. Das wusste ich bei Pelle von Anfang an, und es freut mich riesig, dass er es geschafft hat.“

So geht es auch Grizzlys-Manager Charly Fliegauf: „Pelle hat sich weiterentwickelt und beim EC Klagenfurt eine echte Feuertaufe bestanden. Das ist ein schwieriges Pflaster, aber er hat es mit der Mannschaft ins Finale geschafft.“ Ein gewisser Stolz schwingt bei Fliegauf durchaus mit: „Es ist für uns als Organisation eine Auszeichnung, auf das richtige Pferd gesetzt zu haben.“

Grizzlys-Verteidiger Armin Wurm blickt ebenfalls gern zurück: „Er hat mir sehr viel gezeigt und gerade mit den jungen Spielern gearbeitet. Es war eine schöne Zeit.“ Der 28-jährige freut sich auf das Wiedersehen – aber auch darauf, „Pelle die drei Punkte abzuluchsen.“

Von Yannik Haustein

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