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Statistiken? Grizzlys-Goalie Kuhn kümmert nur eine

Eishockey Statistiken? Grizzlys-Goalie Kuhn kümmert nur eine

Hinter den Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg liegt ein erfolgreiches Wochenende: Erst gab es am Freitag einen 3:0-Erfolg gegen die Nürnberg Ice Tigers, am Sonntag folgte ein 2:1-Sieg nach Penaltys bei der Düsseldorfer EG – möglich machte den Goalie Jerry Kuhn, der schon am Freitag dafür gesorgt hatte, dass die Null stand.

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Einer der Top-Goalies der DEL: Grizzly Jerry Kuhn wusste zuletzt zu beeindrucken.

Quelle: imago/Horstmüller

Wolfsburg. Für Kuhn war es das vierte Spiel ohne Gegentor in der laufenden Saison. Öfter ist das bislang niemandem gelungen, nur Timo Pielmeier vom ERC Ingolstadt ist gleichauf. Und auch sonst kann der 31-Jährige beeindruckende Statistiken vorweisen: 93,33 Prozent Fangquote und im Schnitt nur 1,89 Gegentreffer pro Spiel sind Top-Werte.

Der Deutsch-Amerikaner betonte zuletzt jedoch, dass dies keine Einzelleistung sei: „Es ist der Verdienst des ganzen Teams.“ Kuhn kann sich also auf seine Defensive verlassen – ein gutes Gefühl, findet auch der vor der Saison von den Fischtown Pinguins gekommene Torhüter. „Es macht extrem viel Spaß, hinter dieser Abwehr zu spielen“, lobt Kuhn die Grizzlys-Verteidiger um Björn Krupp, Jeremy Dehner und Co. „Ich will nicht sagen, dass es einfach ist, aber es fühlt sich einfach an. Es ist unglaublich, wie viel Arbeit die Jungs in ihre Leistungen stecken.“

Das gibt als Schlussmann Selbstvertrauen, weshalb auch Spiele wie das 4:5 gegen Bremerhaven Anfang Dezember den 31-Jährigen nicht aus der Bahn werfen. „Bislang waren es die ganze Saison über aufregende Spiele – und sie zu gewinnen, macht natürlich Spaß.“

Zuletzt gelang das in Düsseldorf im Penaltyschießen. „Ich mag das Shootout, es macht Spaß“, so Kuhn, der einschränkt: „Wenn man verliert, mag man es natürlich nicht.“ Auch dank einer überragenden Parade Kuhns gegen DEG-Stürmer Alexander Barta gab es aber keinen Grund für hängende Mundwinkel: Es sah schon so aus, als hätte Barta Kuhn bezwungen, der Wolfsburger lag bereits auf dem Bauch. Der Düsseldorfer versuchte aus kurzer Distanz einzuschieben, doch Kuhn bekam noch den Beinschoner an die Scheibe – kein Tor! Ein Instinkt-Save? „Ein bisschen. Es waren auch Glück und etwas Verzweiflung dabei“, räumt Kuhn ein. Zuvor hatte Robbie Bina für die Grizzlys verwandelt, alle weiteren Penalty-Versuche scheiterten, Wolfsburg gewann.

Ein weiterer Sieg für die Grizzlys und für Kuhns Statistik, in 18 Partien durften die Grizzlys mit ihrer Nummer 35 im Tor 13 Mal jubeln. Kuhn betont jedoch: „Wenn du anfängst, über Statistiken nachzudenken, fängt es an, nicht mehr rundzulaufen. Ich denke nur an eine: Wie viele Siege das Team einfahren konnte.“

Von Yannik Haustein

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