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Starke Grizzlys gewinnen 5:2 bei Meister München

Eishockey Starke Grizzlys gewinnen 5:2 bei Meister München

Starker Wolfsburger Auftritt: Gerrit Fauser trifft beim 5:2-Sieg der Grizzlys Wolfsburg beim amtierenden Meister EHC Red Bull München doppelt.

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Happy Day in München: Die Grizzlys und Kapitän Tyler Haskins (r.) zeigten dem amtierenden Meister bei ihrem 5:2-Erfolg die Grenzen auf.

Quelle: imago/Eibner

München. Was für ein Auftritt! Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg stahlen dem amtierenden Meister EHC München in eigener Halle die Show, gewannen dank eines irrsinnig starken zweiten Drittels mit 5:2 (0:1; 4:0; 1:1) – der sechste Auswärtssieg in Serie und der achte Erfolg in neun Partien.

Die Hausherren, die durch den 4:2-Erfolg der Nürnberg Ice Tigers gegen den ERC Ingolstadt am Donnerstagabend die Tabellenspitze verloren hatten, machten früh Druck, wurden durch Jason Jaffray schon zu Beginn gefährlich – Alex Roachs Schläger verhinderte einen frühen Rückstand. Erst mit dem ersten Überzahlspiel fand Wolfsburg besser ins Spiel, trotz gut laufender Scheibe wurde die Überzahl-Formation jedoch nicht gefährlich. Zwar wogte die Partie dann hin und her, doch die besseren Chancen lagen bei den Münchnern, und so war es schließlich Jaffray, der einen starken Querpass von Jerome Flaake an Wolfsburgs Goalie Jerry Kuhn vorbeischob. Bis zur Pause blieb der amtierende Meister gefährlicher und vor allem kreativer als die Grizzlys, deren zweiter Powerplay-Auftritt gegen Drittelende ideenlos wirkte.

Der zweite Durchgang begann verhalten, doch das sollte kein Vorgeschmack auf die Grizzlys-Explosion sein, die noch kommen sollte: Wolfsburg machte immer mehr Druck, und nachdem Gerrit Fauser Keith Aucoin im Vorbeigehen die Scheibe stibitzte, sorgte er für den Ausgleich. Nur gut eine Minute später klingelte es erneut im Münchner Kasten, Kamil Kreps brachte einen Rebound vom eigenen Schuss zum Führungstreffer unter.

Doch damit nicht genug: Dieses Mal dauerte es etwas mehr als drei Minuten, ehe die Grizzlys erneut trafen – Tyson Mulock fälschte einen Pass von Kris Foucault unhaltbar ab – 3:1. München wirkte verunsichert, die Halle wurde immer stiller – und die Grizzlys waren noch nicht fertig: Tyler Haskins fand Jeremy Dehner, der feuerte einen Schlagschuss ab, den Gerrit Fauser zum 4:1 abfälschte. München kam zwar mit Florian Kettemer durch eine starke Einzelaktion noch zu einer Torchance, diese entschärfte Kuhn jedoch souverän. „München wird stocksauer sein und Vollgas geben – da müssen wir gegenhalten“, war sich Doppel-Torschütze Fauser vor der zweiten Unterbrechung sicher.

Zunächst deutete alles auf eine Schlussoffensive der Münchner hin: Kurz nach Beginn des Schlussabschnitts brachte Brooks Macek die Hausherren in Unterzahl wieder ins Spiel – dachte er jedenfalls. Denn nur 35 Sekunden später setzte sich Tyler Haskins schön durch, schob den Puck durch Leggios Beine zum 5:2-Endstand. In der Folge ließ Wolfsburg nicht mehr viel zu, der Zug zum Tor war nicht mehr so stark wie zuvor. Musste er auch nicht, denn bis auf einen Pfosten-Treffer von Jaffray kam von München nicht mehr viel – ein überzeugender Auftritt der Grizzlys.

„Wir haben nach dem ersten Drittel den Faden verloren. Wolfsburg war physisch und mental immer einen Schritt schneller und hat verdient gewonnen“, seufzte Münchens Stürmer Frank Mauer. Grizzlys-Kapitän Tyler Haskins benannte derweil Einfachheit als Erfolgsrezept: „Wir haben ein simples Spiel gemacht, wie zuletzt öfter. Wenn wir das tun, sind wir ein starkes Team.“ Zudem habe die Laufbereitschaft den Unterschied gemacht, so Haskins: „Wir haben uns einfach mehr bewegt und gute 60 Minuten gespielt.“

Von Yannik Haustein

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