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Spielerverträge und Trainersuche: So plant Grizzlys-Manager Fliegauf

Eishockey Spielerverträge und Trainersuche: So plant Grizzlys-Manager Fliegauf

Der Trainer geht am Saisonende, die Planung bei Eishockey-Vizemeister Grizzlys Wolfsburg läuft erstmals seit acht Jahren ohne Pavel Gross, den Cheftrainer. Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf sieht es gelassen. Denn der Kern der Grizzlys steht und einen erfahreneren Sportdirektor gibt es in der Liga nicht. Als neuer Trainer könnte auch Kevin Gaudet ein Kandidat sein.

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Charly Fliegauf.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg.  Bei zwei DEL-Klubs haben sie alles in allem zwölf Jahre zusammengearbeitet, fast immer gemeinsam Kader geplant. Ab jetzt macht Charly Fliegauf das bei den Grizzlys Wolfsburg allein. Trainer Pavel Gross, der zu den Adlern Mannheim wechselt, ist nicht mehr eingebunden. Fliegauf gelassen: „Ich bin lange genug im Geschäft, ich traue mir das zu.“ Vor seinem Engagement in Wolfsburg war Fliegauf schon bei den Frankfurt Lions und zuvor lange in Augsburg Manager. Wie geht es jetzt weiter?

Trainersuche: „Bewerbungen gibt es genug“, sagte Fliegauf am Mittwochmittag. Möglicherweise bevorzugt er einen Trainer, den er schon im Auge hat. Einen, das hatte er bereits angesagt, der zu Wolfsburgs Mentalität und Philosophie passt. Die Grizzlys wollen ein Team bleiben, das durch harte Arbeit, Laufbereitschaft und Biss überzeugt. Heiße Kandidaten auf Fliegaufs Liste könnten Mike Stewart (Augsburg, Vertrag läuft aus) und Christof Kreutzer (ohne Vertrag nach zwei bärenstarken und einer unglücklichen Saison mit der Düsseldorfer EG) sein. Interessant ist vielleicht auch Kevin Gaudet. Der war einst ewig bei den Wedemark/Hannover Scorpions, führte sie aus der dritten bis in die erste Liga, arbeitete dann erfolgreich in Straubing und Wien sowie seit einigen Jahren bei Zweitligist Bietigheim, den er mal zum Titel führte. Fliegauf setzt sich nicht unter Zeitdruck, sagt aber auch: „Je früher ein neuer Trainer klar ist, desto besser.“

Kaderplanung: Steht der neue Trainer früh fest, hat es den Vorteil, dass er stark in die Planung mit einbezogen werden kann. Fliegauf: „Es gibt aber auch Dinge die man unabhängig vom Trainer regeln kann.“ Sicher sei: „Wir haben ein klares Bild, wie die Mannschaft aussehen soll.“ Etliche Grizzlys-Akteure haben noch keinen Vertrag für die neue Saison. Daran wird sich auch vorerst nichts ändern. Der Manager sagt: „In den nächsten zwei Wochen bis zur Pause machen wir nichts. Das wissen die Spieler und ihre Berater auch.“ Langjährige Schlüsselakteure wie Mark Voakes, Robbie Bina, Jeff Likens und Jimmy Sharrow, dazu Tyson Mulock, Kamil Kreps und Stephen Dixon, aber auch Fabio Pfohl und Philip Riefers haben auslaufende Verträge. Als sicher gilt: Mehrere Positionen werden neu besetzt. Ins Visier genommen haben könnte der Wolfsburger Sportdirektor als Kandidaten die beiden Top-Stürmer Braden Pimm (auch die DEG ist an ihm dran) und Evan McGrath von Zweitligist Kassel. Beobachtet hat er die Huskies. Das Gerüst steht längst. Fliegauf: „Wir sind gut aufgestellt für die Zukunft, sind da schon weiter als viele andere.“

Von Jürgen Braun

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