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Spätes Gegentor: Grizzlys verlieren 3:4 in Mannheim

Eishockey Spätes Gegentor: Grizzlys verlieren 3:4 in Mannheim

Nach sechs Auswärtssiegen in Folge gab es für die Grizzlys Wolfsburg mal wieder eine Niederlage

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Start mit viel Druck: Tyson Mulock und die Grizzlys fingen in Mannheim gut an, am Ende stand aber eine 3:4-Niederlage.

Quelle: PIX-Sportfotos/Daniel Glaser

Mannheim. Nun ist auch die Auswärts-Serie gerissen: Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg mussten in einer umkämpften Partie bei den Adlern Mannheim nach sechs Siegen in der Fremde erstmals wieder eine Niederlage einstecken. Trotz früher 2:0-Führung behielten die Adler letztlich mit 4:3 (2:2; 1:0; 1:1) die Oberhand, die Grizzlys blieben punktlos.

Bereits in den ersten beiden Begegnungen gab es viele Tore, und das erste Drittel setzte genau dort wieder an: Beide Teams starteten mit Schwung, Wolfsburg war jedoch deutlich sicherer, nutzte Mannheims zahlreiche Aufbau-Fehler zu Chancen. Und so dauerte es keine drei Minuten, ehe Tyson Mulock die Niedersachsen in Front brachte – die unorganisierte Adler-Abwehr ließ Christoph Höhenleitner zum Schuss kommen, Mulock verwertete den Abpraller. In der Folge traten die Grizzlys weiterhin besser und vor allem sicherer auf, Höhenleitners 2:0 nach Querpass von Stephen Dixon war absolut verdient.

Dann schwenkte das Pendel allerdings ganz schnell um: Kurz nach dem zweiten Grizzlys-Treffer schob Brent Raedeke einen Abpraller von Thomas Larkin an Goalie Felix Brückmann vorbei, nur 20 Sekunden später bescherte ein schlechter Wechsel der Wolfsburger das 2:2 – Matthias Plachta nutzte eine Konterchance eiskalt. Dann blieb auch noch Kris Foucault liegen, nachdem Mannheims Denis Reul ihn von hinten in die Bande gedrückt hatte. Foucault blutete aus dem Mund, blieb aber auf der Bank, und Reul ging straffrei aus.

Kurz nach Beginn des Mitteldrittels stand dann wieder eine harte Aktion Reuls im Mittelpunkt: Der Mannheimer checkte Alexander Karachun aus dem toten Winkel um, erwischte dabei den Kopf. Karachun blieb benommen liegen, konnte aber weitermachen – und Reul ging wieder straffrei aus. Spielerisch waren die Gastgeber nun präsenter, und nach einem starken Pass in die Mitte brachte Chad Kolarik die Adler erstmals in Führung. Erst gegen Drittelende kam Wolfsburg in einem nun kampfbetonten Spiel wieder öfter vor das Tor von Mannheims Dennis Endras. Jeremy Dehner, Alexander Weiss und Karachun hatten hochkarätige Chancen, konnten es jedoch nicht vermeiden, den Rückstand mit in die zweite Unterbechung zu nehmen.

Im Schlussdrittel ging es dann auf beiden Seiten hoch her, gute Chancen hatten beide Teams zuhauf. So tauchte Garrett Festerling früh allein vor dem Grizzlys-Tor auf, bezwang Brückmann, jedoch nicht die Latte. Dann durfte Wolfsburgs Powerplay erstmals ran: Nachdem Foucault zunächst nur den Pfosten traf, holte Brent Aubin zum Schlagschuss von knapp unterhalb der blauen Linie aus – und feuerte eine Rakete zum Ausgleich in den Winkel von Endras’ Kasten. Nur wenig später scheiterte Weiss allein an Endras, fast im Gegenzug passierte Mannheims Christoph Ullmann dasselbe mit Brückmann. Auch eine starke Kombination von Kolarik und Luke Adam fand das Tor nicht. Letztlich entschied die einzige Wolfsburger Unterzahl des Tages die Partie: Aubin musste wegen Haltens raus, und 49 Sekunden vor Schluss schlug Kolarik dann erneut zu – das 4:3 und der Sieg für die Adler.

„Es ging heiß zur Sache, aber wir haben Mannheim zu viel Eis gegeben. Darum hat es nicht gereicht“, resümierte Grizzlys-Stürmer Gerrit Fauser, der zum Doppelpack zum 2:2 sagte: „Das darf nicht passieren, da müssen wir fokussierter sein. Aber so geht es eben manchmal...“

Von Yannik Haustein

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