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Grizzlys Wolfsburg Später Doppelschlag rettetGrizzlys einen verdienten Punkt
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Später Doppelschlag rettetGrizzlys einen verdienten Punkt
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23:01 05.10.2017
Wolfsburgs 2:2: Jubel nach dem verdienten Ausgleich, der den Grizzlys einen Punkt brachte. Quelle: Bildagentur kolbert-press
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Augsburg

Eine glatte Niederlage war nah, sie wäre völlig unverdient gewesen. Man darf feststellen: Mit ein paar Spielern mehr in dieser Verfassung hätte der Vizemeister in Augsburg mehr mitgenommen.

Wenn man so wenige Spieler hat, braucht es den Extra-Schritt, hatte Trainer Pavel Gross gefordert, einige seiner Schützlinge offenbar auch darauf hingewiesen, dass so eine Situation eine Chance ist. Prompt traten Carter Proft, Philip Riefers und Tyson Mulock ganz anders auf als zuletzt.

Wolfsburg erwischte einen ganz schweren Start, Tyler Haskins nach dummem Foul und Sebastian Furchner (zwei plus zwei Strafminuten wegen unglücklich hohen Stocks) bescherten den Gästen fast sechs Minuten Unterzahl, davon 30 Sekunden mit zwei Mann weniger. Doch das torgefährlichste Powerplay der Liga fand kaum in die Aufstellung und brachte auch später nichts zustande. Ebenfalls stark: Alle Wolfsburger blockten Schüsse weg, was das Zeug hielt. Was durchkam wehrte der starke Keeper Felix Brückmann ab.

Es war ein schwerer Gang und ohne Mark Voakes als starkem Bullyspieler verloren die Grizzlys mehr Anspiele, hatten so seltener den Puck und machten selten Druck. Doch Christoph Höhenleitner (3.,) und Haskins (12.) hätten bei Alleingängen auch für Wolfsburgs Führung sorgen können.

Und auch ohne Ankert, der mit Verdacht auf schwere Schulterverletzung nach 17 Minuten in die Kabine gewankt war, hielt Wolfsburg munter gegen, startete stark ins zweite Drittel, Armin Wurm und Robbie Bina hämmerten auf Panther-Torwart Jonathan Boutin, Mulock (34.) scheiterte am Pfosten.

Die Grizzlys hatten kein Glück. Christoph Kretschmann checkte Gerrit Fauser Sekunden vor der zweiten Pause per Crosscheck in die Bande, die Schiedsrichter hatten nichts gesehen. Statt Wolfsburger Überzahl ging es mit gleicher Spielerzahl ins zweite Drittel. Da träumte Jeff Likens, ließ sich die Scheibe stehlen, David Stieler verwandelte.

Ein Schnitzer kurz vor eigener Überzahl bescherte das 0:2, in Überzahl aber verkürzte Furchner und Aubin legte das 2:2 nach – dramatisch, spät und hochverdient. Augsburgs fünfter Penalty entschied, nachdem für die Grizzlys nur Aubin (den ersten) verwandelt hatte.

Die Freude über den Punkt überwog aber bei den gebeutelten Gästen. Verteidiger Bina: „Zwei Tore kurz vor Schluss mit kleinem Kader zu machen, zeugt von großem Charakter. Darauf können wir aufbauen.“

Von Jürgen Braun

Grizzlys Wolfsburg Eishockey: Wolfsburgs Topskorer muss pausieren - Grizzlys ohne Voakes nach Augsburg

Eigentlich hatte er die Devise ausgegeben, nicht über das Thema Ausfälle zu reden,damit es sich nicht im Kopf festsetzt, es nicht als Ausrede herangezogen wird. Jetzt hat Pavel Gross, Trainer der Grizzlys Wolfsburg, seine Haltung geändert, beklagt die Situation. Mit Recht. Denn dass es noch nicht rund läuft beim Wolfsburger Eishockey-Erstligisten, ist durchaus dem Lazarett geschuldet. Am Donnerstag (19.30 Uhr) müssen die Grizzlys zum DEL-Spiel in Augsburg ran. Center Mark Voakes, der gegen Salzburg früh ausgeschieden war, blieb daheim.

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Das knappe Ergebnis täuschte ein wenig über die Kräfteverhältnisse hinweg: Für die Grizzlys Wolfsburg wird es in der Verfassung von Dienstag schwer, die K.o.-Runde der Champions League zu erreichen. Gegen RB Salzburg gab es im Gruppen-Hinspiel vor 2650 Zuschauern in der Eisarena ein 4:5 (2:3, 2:2, 0:0). Ein Grund: Das Lazarett ist wieder voll. Kris Foucault fehlte schon, Mark Voakes fiel beim Stand von 2:1 (aus (siehe Bericht). Brent Aubin (2), Sebastian Furchner und Gerrit Fauser trafen für die Gastgeber.

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