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Seifert und Likens wie aufgedreht

Eishockey: Grizzlys haben Straubing zu Gast Seifert und Likens wie aufgedreht

Am Freitag bekommen die Grizzlys Wolfsburg viel Verstärkung. Rob Hisey soll im Eishockey-Erstliga-Heimspiel gegen Straubing (19.30 Uhr) sein Debüt geben. Von ihm sollte man allerdings noch nicht zu viel erwarten. Denn er kam erst am Donnerstagabend, kennt seine Nebenspieler noch nicht. Anders aber ist es bei Jeremy Dehner.

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Klare Steigerung: Patrick Seifert (l.) entwickelte einen Skoring-Lauf, Jeff Likens (r.), hier von Trainer Pavel Gross instruiert, kämpfte sich aus einem Leistungsloch. Und das führte mit zum jüngsten Hoch der Grizzlys.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Der Top-Verteidiger dürfte Wolfsburg einiges an Stabilität und offensivem Input geben. Was einige entlastet.

Etwa Jeff Likens und Patrick Seifert. Vier Siege in Folge (nach vier Niederlagen) hatten auch mit ihnen zu tun. Likens‘ Bilanz: Fünf Vorlagen in den Spielen gegen München und Berlin, nur eine in den vier Spielen zuvor. Gegen Schwenningen ging er nach dem 2:5 mit dem unterirdischen Plus-Minus-Wert von -4 raus. Likens hat seine Phase überwunden, in der ihm einige Leichtsinnsfehler unterliefen, in der er nicht immer bei der Sache wirkte. „So ist er“, nahm es Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf gelassen, denn er weiß: „Wenn Jeff das nicht hätte, wäre er vielleicht nicht bei uns, vielleicht nicht in der DEL.“ Das große Plus der Nummer 9: Fehler werfen ihn nicht aus der Bahn. Fliegauf: „Er übernimmt Verantwortung, an Selbstvertrauen mangelt es ihm nicht.“

Seifert nutzte derweil die Chance, die sich durch die Ausfälle von Robbie Bina und Dehner auftat, die im Powerplay gesetzt sind. Er buchte sieben Vorlagen binnen acht Partien, davon fünf in den vergangenen vier Spielen. Bemerkenswert insofern, als dass er zuvor genau eine Vorlage auf dem Konto hatte. Per Schuss oder schlauem Pass leitet Seifert nun regelmäßig Gefahr ein. Fliegauf macht das froh, denn „wir wussten, dass er solche Qualitäten hat.“ Seifert packt sie gerade rechtzeitig aus, bleibt aber auf dem Boden: „Die Arbeit im eigenen Drittel muss weiterhin stimmen, die Arbeit nach vorne ist ein Bonus. Aber es ist schön zu wissen, dass die Trainer im Hinterkopf haben, dass ich diese Position in Überzahl auch spielen kann.“

von Jürgen Braun

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