Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Schützenfest gegen die Eisbären

Eishockey – DEL: Wolfsburg zerlegt Berlin mit 7:1 Schützenfest gegen die Eisbären

Das ist das Tolle am Eishockey: Mal läuft unerklärlicherweise fast nichts - und dann, schwupps, geht die Post wieder ab! Am Sonntag war Zustelltag der Grizzlys Wolfsburg. Adressat waren die Eisbären Berlin, die vor der Saison-Rekordkulisse von 4400 Fans mit 7:1 (3:0, 2:1, 2:0) abgefertigt wurden.

Voriger Artikel
Powerplay zündet: Wichtiges 5:2 gegen Ingolstadt
Nächster Artikel
Grizzlys: Vogl wird wohl gehen

Viel Jubel vor vielen Fans: Die Grizzlys (in der Mitte v. l. Nick Johnson, Brent Aubin, Jeff Likens, Fabio Pfohl) zerlegten die Eisbären Berlin (weiße Trikots) mit 7:1 und sind weiter auf Viertelfinalkurs.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Brent Aubin (3), Gerrit Fauser (2), Tyler Haskins und Sebastian Furchner trafen.

Wolfsburg ist wieder auf gutem Weg Richtung direkte Viertelfinal-Quali (mindestens Platz sechs). Die Teilnahme an den Play-Offs (bis Platz zehn) ist schon sicher. Die Gäste müssen noch ein wenig um Platz zehn zittern. Es wurde auch schnell klar, warum. Gegen aggressiv startende Wolfsburger waren sie gedanklich und physisch zu langsam. Wolfsburg erzwang eine Strafe - 1:0. Die erste Formation spielte Berlin schwindelig, Haskins zu Fauser, der reagierte schnell - 2:0. Patrick Seifert passte traumhaft diagonal zu Haskins - 3:0. Hätte das Schlitzohr-Tor aus spitzem Winkel von Armin Wurm gezählt (es zählte wegen angeblichen Torraumabseits‘ nach Videobeweis nicht), dann wäre die Partie nach knapp 16 Minuten gelaufen gewesen.

So kam Berlin mit dem Mute der Verzweiflung und etwas lässig wirkenden Gastgebern im zweiten Drittel noch einmal auf. Keeper Felix Brückmann reparierte fast alles, das Powerplay-Tor zu Berlins Anschluss war dennoch überfällig.

Mal klappt nichts, dann alles... Eine Woche zuvor hatte Wolfsburg sich in Düsseldorf im Powerplay an Harmlosigkeit überboten, am Freitag lief es schon gegen Ingolstadt mit drei Treffern in Überzahl prima, am Sonntag war es ähnlich. Erst traf Aubin, dann legte Fauser im Powerplay in identischer Aktion wie am Freitag nach - bedient von Seifert und dann direkt drauf. 5:1 - Berlin war erledigt.

Aubin brachte es in Überzahl zum Hattrick, Furchner erhöhte auf 7:1. Vielleicht zu deutlich, aber verdient. Aubin: „Unser Powerplay ist wieder da, das war ein guter Tag, aber wir müssen gleich an Freitag denken.“ Der Kanadier ist seit Wochen der konstanteste Torschütze (und seit Sonntag Topskorer) der Grizzlys, die Gespräche über eine Vertragsverlängerung laufen inzwischen. Er betont aber: „Bei uns ist es eine Teamleistung, keine Ein-Mann-Show.“ Fauser buchte seinen zweiten Doppelpack in Folge, nach sechs Saisontoren zuvor. Woher die Explosion kommt? „Wenn ich es wüsste, würde ich es die ganze Saison so machen.“

von Jürgen Braun und Jakob Schröder

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.