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Schaulaufen: Grizzlys-Punkt bei Vasiljevs-Abschied

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Schaulaufen: Grizzlys-Punkt bei Vasiljevs-Abschied

Krefeld. Ein ganz Großer verabschiedete sich heute als Aktiver von der Eishockey-Bühne. Und weil es sowohl für seinen Klub, die Krefeld Pinguine, als auch für die Grizzlys Wolfsburg nur noch um die Ehre ging, geriet das letzte Saisonspiel dieser beiden Mannschaften zur Nebensache. Herberts Vasiljevs hörte mit einem Sieg auf. Beim 1:2 (0:0, 0:1, 1:0) n. V. hatten die Grizzlys aber immerhin noch einen Punkt abgeschleppt.

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Erst Seifert brach den Bann: Der Wolfsburger Allrounder (kl. Bild) rettete den Punkt bei der 1:2-Niederlage n. V. in Krefeld. Bis dahin waren die Grizzlys (l. Furchner) oft gescheitert.

Quelle: CITYPRESS24

Vasiljevs, der auch von den knapp 100 Wolfsburger Fans am Ende lautstark gefeiert wurde, war bei beiden Krefelder Treffern auf dem Eis gewesen.

Das Spiel allerdings wirkte wie ein Freundschaftsspiel. Beide Mannschaften waren stark darauf bedacht, sich nicht wehzutun. Die Grizzlys waren spielerisch oft turmhoch überlegen, ließen aber dickste Chancen aus. Offensichtlich war: Wenn die Wolfsburger wirklich gewollt hätten, hätten sie auch gekonnt. Aber sie zogen nicht immer um jeden Preis durch, waren verspielt.

Und so kam es, wie es kommen musste. Einmal waren die Gäste ungeordnet, da traf Krefeld. Immerhin: Eine halbe Sekunde vor Schluss arbeitete Patrick Seifert, der als Stürmer ran durfte, den Puck noch zum Ausgleich ins Tor. „Wir wollten mit einem guten Ergebnis Richtung Play-Offs starten, das Ziel haben wir nicht ganz erreicht“, meinte der Torschütze. Aber wenigstens sei ein Tor gelungen. Und es so spät zu machen, „war ein tolles Gefühl“.

„Es war das erwartete Spiel“, sagte Manager Charly Fliegauf, „die letzte Konsequenz hat gefehlt. Wer will sich schon vor den Play-Offs verletzen?“

Gegner Köln übrigens verlor sein ebenfalls bedeutungsloses letztes Hauptrundenspiel. Fliegauf: „Wir richten uns gegen die Haie auf eine lange Serie ein.“

Für Vasiljevs ist eine lange Serie nun vorbei. Der 40-Jährige ist ein Kind der DEL, war 1994/95 schon bei ihrem Start dabei, dann in Nordamerika und seit 2005 wieder Pinguin. Seine acht Skorerpunkte in einem einzigen Spiel 2006 sind ein Rekord für die Ewigkeit. Er wurde gefeiert und geherzt, auch von allen Grizzlys. Für einen, den gebürtigen Krefelder Philip Riefers, war er einst sogar „Vorbild“.

von Jürgen Braun

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