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Respekt, Hut ab, außergewöhnlich!

Eishockey Respekt, Hut ab, außergewöhnlich!

Die Grizzlys Wolfsburg erwarten am Freitag (19.30 Uhr) die Adler Mannheim. Der Gegner ist ein Titelfavorit, bringt zwei frischverpflichtete Stars aus der NHL mit, doch der Star des Abends spielt bei den Gastgebern: Sebastian Furchner macht die 900 voll. 900 DEL-Partien. Dafür wird er vorher geehrt. Anschließend werden seine Mannschaftskameraden und er versuchen, dass es ein schönes Jubiläum wird.

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Ehrung vor einer schweren Partie: Wolfsburgs unermüdlicher Angreifer Sebastian Furchner macht gegen Mannheim sein 900. DEL-Spiel. Jubeln durfte er oft – auch am Freitag gegen die Adler, gegen die es im ersten Aufeinandertreffen der Saison eine Niederlage gab?

Quelle: imago sportfotodienst

Wolfsburg. Die Grizzlys Wolfsburg erwarten am Freitag (19.30 Uhr) die Adler Mannheim. Der Gegner ist ein Titelfavorit, bringt zwei frischverpflichtete Stars aus der NHL mit, doch der Star des Abends spielt bei den Gastgebern: Sebastian Furchner macht die 900 voll. 900 DEL-Partien. Dafür wird er vorher geehrt. Anschließend werden seine Mannschaftskameraden und er versuchen, dass es ein schönes Jubiläum wird.

900 DEL-Partien: „Das ist bemerkenswert, außergewöhnlich“, sagt Grizzlys-Abwehrspieler Jimmy Sharrow. „Das schaffen nicht viele und ich hoffe, er macht noch viele weitere Spiele für uns.“ Furchners bester Freund ist am Sonntag (14 Uhr) Grizzlys-Gastgeber mit den Kölner Haien. Haie-Stürmer Kai Hospelt: „Unglaublich, Furchi macht die 900 voll. Über so lange Zeit dabei zu sein, spricht für ihn. Immer fit, entsprechend gelebt. Hut ab vor dieser Leistung!“ Die beiden hatten zusammen 2002 ihre ersten DEL-Spiele für Köln absolviert, 2008 waren sie gemeinsam nach Wolfsburg gekommen. 2011 ging Hospelt nach Mannheim, ehe er 2016 in seine Heimat zurückging.

Mannheim kommt am Freitag nach Wolfsburg. Für die Grizzlys die Chance, sich im Bereich der Play-Off-Ränge festzubeißen, wenn es ihnen gelingt, das Auftakt-3:6 wettzumachen. „Der Start in die Saison“, so Manager Charly Fliegauf, „hängt uns nach.“ Da hatte es nur zwei Punkte aus vier Partien gegeben. Vorneweg marschieren „die Mannschaften, die man vom Potenzial dort erwarte hat.“ Das war in den vergangenen Spielzeiten selten so. „Dahinter“, so Fliegauf, „ist es hart umkämpft. Und wir sind da, wo wir im Moment hingehören.“ Weiter nach oben wollen die am vergangenen Dienstag auf Rang acht gekletterten Grizzlys noch. Bis zur Spielpause nach dem 5. November will sich das Team von Trainer Pavel Gross jetzt im Mittelfeld festkrallen. Danach könnte dann mit der Rückkehr etlicher Verletzter der Reset-Knopf gedrückt werden. Theoretisch kommt der eine oder andere noch vorher zurück, doch sicher ist das nicht.

Gross: „Auf uns warten nun zwei Top-Gegner. Wir wissen, dass wir noch besser spielen können und müssen.“ Potenzial sei noch da. „Mit Zweikampfstärke, Laufbereitschaft und Aggressivität müssen wir die Gegner fordern. Bleiben wir auf dem Weg der Arbeit, dann kommen die Punkte.“ Mit Furchner-Stil sozusagen. „Sebastian steht mit seiner Einstellung für Leidenschaft, harte Arbeit und Teamgeist und ist damit ein Aushängeschild der Stadt Wolfsburg. Das hat er immer wieder eindrucksvoll bewiesen. Wir freuen uns darauf, ihm einen würdigen Empfang bereiten zu dürfen“, so Fliegauf.

Gross über Furchner: „Dreistellig knapp unter 1000. Und das nicht nur als Mitläufer, sondern als wichtiger Bestandteil, auf so hohem Niveau – Respekt!“

Von Jürgen Braun

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