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Rauschendes Furchner-Jubiläum!

Eishockey Rauschendes Furchner-Jubiläum!

Damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen! Der Gegner stark, zudem zuvor fünfmal in Folge gegen die Grizzlys Sieger – doch für Wolfsburgs Eishockey-Erstligist und seinen Routinier Sebastian Furchner wurde es ein rauschendes Jubiläum. Der Vizemeister fegte den Titelaspiranten Adler Mannheim förmlich aus der Halle. Der Jubilar in seinem 900. DEL-Spiel sowie Brent Aubin (2), Tyson Mulock, Tyler Haskins und Kris Foucault trafen beim 6:2 (3:0, 2:0, 1:2) vor 2450 Zuschauern.

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Jubel-Jubilar: Sebastian Furchner (2. v. l.) machte sein 900. DEL-Spiel, traf selbst und feierte mit den Grizzlys ein 6:2 gegen Mannheim.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Vor dem Spiel war es feierlich: Wolfsburgs Oberbürgermeister und Grizzlys-Aufsichtsrats-Chef Klaus Mohrs überreichte gemeinsam mit Manager Charly Fliegauf ein Trikot mir der Nummer 900 an Furchner. Die Fankurve hatte in einer schönen Choreografie die Stationen von Furchners Wirken in der DEL dargestellt und bejubelte das Urgestein ordentlich.

„Sehr emotional, ich hatte Gänsehaut“, sagte er. Und verriet, dass „ich die 1000 als Ziel“ habe, aber weiterhin nur „von Spiel zu Spiel denke“. Anders als sonst sei die Vorbereitung nicht verlaufen. Sie war wahrscheinlich auch beim ganzen Team nicht anders als sonst, aber das 6:1 in Straubing hatte offensichtlich Flügel verliehen.

Wolfsburg war sofort präsent, ging durch etwas Glück (Bandenabpraller vors leere Tor) in Führung und machte Druck, brachte Scheibe um Scheibe zum Tor, war läuferisch gut. Das hatte Coach Pavel Gross immer wieder gefordert und als Weg zum Erfolg in die Köpfe gehämmert. Der Ertrag kam. Haskins fand den völlig freien Furchner zum 2:0, der danach grinste: „Wir spielen ja schon eine Weile zusammen, da weiß man, wo der andere steht.“ Danach wirkten die Adler angeknockt. Ihnen fehlten einige Asse, doch das ist bei den Grizzlys nicht anders. Die aber bissen, trafen weiter, ließen Mannheim selten Raum, spielten nach längerer Zeit mal wieder wie aus einem Guss, hätten sogar noch höher gewinnen können – eine würdige Jubiläumsvorstellung.

„Wir haben den Tag von Furchi mit einem Sieg belohnt“, sagte Trainer Gross. Und das machte ihn glücklich, denn „Furchi ist ein Typ, wie man ihn haben muss, einer, der immer alles hundertprozentig macht“.

Von Jürgen Braun

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