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Powerplay zündet: Wichtiges 5:2 gegen Ingolstadt

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Powerplay zündet: Wichtiges 5:2 gegen Ingolstadt

 Die Grizzlys Wolfsburg haben ihrem dauernden Verletzungspech getrotzt - und machten am Freitag gegen ihren Lieblingsgegner ERC Ingolstadt einen großen Schritt Richtung direkte Play-Off-Viertelfinal-Quali.

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Negativserie gestoppt: Die Grizzlys (v. l. Brent Aubin, Jeff Likens und Fabio Pfohl, der das 1:0 erzielte), feierten ein 5:2 gegen Ingolstadt.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Der schärfste Verfolger auf den wichtigen sechsten Platz wurde durch ein 5:2 (1:1, 3:0, 1:1) vor 2200 Zuschauern wieder auf neun Punkte Distanz geschoben. Gerrit Fauser (2), Nick Johnson, Fabio Pfohl und Brent Aubin trafen.

Nach vier Niederlagen in Folge bestätigten die Grizzlys ihren zuletzt schon erkennbaren zarten Aufwärtstrend. Sie waren kämpferisch auf der Höhe. Und sie waren im Powerplay voll da. Da müsse man nichts ändern, da müsse jeder nur machen, was er machen soll, hatte Coach Pavel Gross im Vorfeld gesagt.

Und genau so wurde das Spiel im zweiten Drittel entschieden. Während sich Ingolstadt eine unnötige Strafe nach der anderen einhandelte, spielten die Grizzlys ihr Powerplay schnörkellos: wenige Pässe, harte Schüsse, rein damit.

Einmal nagelte Fauser den Puck mit Wucht ins Dreieck, einmal wurde er angeschossen, fälschte so zum 4:1 ab. Das wichtige 2:1 war eine Doppel-Premiere gewesen. Alexander Karachun buchte seinen ersten DEL-Punkt, legte auf für den auffälligen Johnson, der schlau aus der Drehung sein erstes Grizzlys-Tor erzielte. Im ersten Abschnitt hatte Wolfsburg auch schon im Powerplay getroffen, da aber selbst noch zu viele Strafen produziert. Eine hatte Ingolstadt zum 1:1 genutzt. Mark Voakes war kurz zuvor mit einem Penalty gescheitert, der das 2:0 bedeutet hätte.

Wolfsburg war wieder torgefährlich, hatte noch etliche gute Chancen. Ingolstadt, das spät verkürzte und seine vierte Saisonniederlage gegen die Grizzlys bezog, war mit dem Resultat gut bedient. „Das ist der erste Schritt“, warnte Gross vor Euphorie vor dem morgigen Heimspiel gegen Berlin, „das Powerplay hat den Unterschied gemacht“. Er lobte: „Wir waren läuferisch auf einem guten Niveau.“ Wolfsburgs Tempo und Biss hatten Ingolstadt sichtlich zu schaffen gemacht. „Wir haben sie frustriert“, meinte der agile Verteidiger Patrick Seifert. „Wir waren Wadenbeißer, das hat ihnen nicht geschmeckt“, so Doppeltorschütze Fauser.

von Jürgen Braun, Alexander Heldt und Jakob Schröder

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