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Nürnberg und die Eisbären: Nagelproben für die Grizzlys

Eishockey: DEL Nürnberg und die Eisbären: Nagelproben für die Grizzlys

Auf Eishockey-Vizemeister Grizzlys Wolfsburg wartet am letzten Wochenende vor der Deutschland-Cup-Pause ein Hammerprogramm.

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Voll dagegenstemmen: Auf die Grizzlys warten am Wochenende zwei Top-Gegner.

Quelle: Imago

Nürnberg/Wolfsburg. Das wird eine Nagelprobe. Die Grizzlys Wolfsburg haben sich stabilisiert, sind auf Platz fünf im Eishockey-Oberhaus geklettert. Das würde am Ende die direkte Play-Off-Quali bedeuten. Einen Vorgeschmack auf die Play-Offs gibt es jetzt. Am Freitag (19.30 Uhr) bei Spitzenreiter Nürnberg und am Sonntag (14 Uhr) vor vollem Haus gegen Berlin.

Nürnberg führt die Tabelle an, hat jede Menge Ex-NHL-Spieler im Kader. Dane Fox (keine NHL-Erfahrung), der zur Saison neu kam, hat sich zum Topskorer aufgeschwungen. Nürnberg ist wieder ein physisch starkes Team, noch stärker als in den vergangenen Jahren, in denen es stets in den Play-Offs von den Grizzlys auf die Mütze gab. Wolfsburgs Trainer Pavel Gross weiß: „Nürnbergs Verteidiger haben große Reichweite.“ Heißt: Der Weg zum Tor wird schwer und nur mit Tempo, Zweikampfstabilität und Passsicherheit zu finden sein. Gross: „Nürnberg ist die Mannschaft mit den wenigsten Gegentoren und hat die beste Offensive. Klar ist aber, wir wollen auch solche Mannschaften schlagen.“ Das erste Saisonduell ging in Wolfsburg mit 1:3 verloren. Da hatten die Grizzlys das erste Drittel verpennt, wurden dann für einen Sturmlauf nicht belohnt. Noch schlimmer war das erste Spiel gegen Berlin. In der Mercedes-Benz-Arena war Wolfsburg klar besser, ließ Chancen über Chancen aus und unterlag 1:2.

Am Sonntag wird es voll in der Eis-Arena, die um 12.30 Uhr öffnet. Der Klub rechnet mit 900 Berliner Fans. „Da wird Stimmung sein, das macht den Jungs auf dem Eis Spaß“, so Gross.

Berlin hat genau wie die Grizzlys noch einige Spieler im Lazarett, hinten fehlen mit Frank Hördler und Danny Richmond zwei starke Verteidiger. Berlin hat neben Köln und München die meisten Tore erzielt. US-Boy Sean Backmann (keine NHL-Erfahrung) ist mit elf Treffern hier top.

Von Jürgen Braun

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