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Neu-Grizzly Roach: Wurzeln in Peiting

Eishockey – Wolfsburgs Zugänge: Kris Foucault als Informant Neu-Grizzly Roach: Wurzeln in Peiting

Wahrscheinlich werden sie sich mal zu einem Kaffee zusammensetzen – und dann wird Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf mit Neuzugang Alex Roach in Erinnerungen schwelgen. Beide haben Wurzeln in Peiting. Was der Manager der Grizzlys schon geahnt hatte (WAZ berichtete), bestätigte am Montag der Verteidiger der Grizzlys: „Ja, meine Mutter stammt aus Peiting, bis ich zwei Jahre alt war, habe ich dort gelebt.“

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Man kennt sich schon: Zugang Alex Roach (l.) gegen seinen zukünftigen Grizzlys-Mitstreiter Christoph Höhenleitner.

Quelle: City-Press GbR

Wolfsburg. „Wahrscheinlich kenne ich seine Großmutter“, glaubt Fliegauf, „dem kurz nach der Verpflichtung des Ex-Eisbärs aufging: „Der stammt doch womöglich aus Peiting.“ Zwar ist Roach in Schongau geboren, doch Fliegauf wusste: „Die Orte liegen eng beieinander, Schongau hatte damals ein Krankenhaus, Peiting nicht.“ Roachs Vater Bill hatte für Schongau und Peiting gespielt, fand dort die Liebe, beide gingen zwei Jahre nach der Geburt des Sohnes nach Kanada, wo Roach das Eishockeyspielen erlernte. Für die Calgary Hitmen in Kanadas Elite-Juniorenklasse war er ein starker Verteidiger, NHL-Klub Los Angeles Kings hatte ihn in der Organisation, den Sprung schaffte der Hüne aber nicht. Im Dezember kam er nach Deutschland. Zu den Eisbären Berlin, die den selben Besitzer haben, wie die Kings. Sein Einstand? „War gut, 2:1-Sieg gegen Wolfsburg“, sagt er schmunzelnd. Er ist noch jung, hat starke Physis, weiß, dass es in Wolfsburgs Abwehr unter acht Verteidigern großen Konkurrenzkampf gibt. „Ich will so viele Spiele wie möglich machen, helfen, dass wir erfolgreich sind“, gibt er sich bescheiden.

Mit dem Manager kann er sich über die Heimat austauschen, die er in der Vergangenheit „meist alle drei Jahre“ besuchte, um Verwandte zu treffen. Mitspieler Björn Krupp ist der Sohn seines ersten DEL-Coaches Uwe Krupp, der große Stücke auf ihn hält. Es gibt also trotz seines erst halbjährigen DEL-Aufenthaltes Beziehungen zu Wolfsburg. Er sollte sich schnell heimisch fühlen. Infos holte er sich auch von Wolfsburgs Kris Foucault, mit dem er zwei Spielzeiten für die Hitmen im Einsatz war. „Er hat mir einen guten Überblick gegeben“, sagt Roach. Beide sind in Calgary beheimatet, haben dort im Sommer auch gemeinsam trainiert. Und wie steht es mit der deutschen Sprache? Er spricht Deutsch, sagt aber: „Ich verstehe es besser, als ich es sprechen kann.“

Von Jürgen Braun

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