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Nach starkem Start: Grizzlys verlieren 2:3 im Penaltyschießen gegen Krefeld

Eishockey Nach starkem Start: Grizzlys verlieren 2:3 im Penaltyschießen gegen Krefeld

So kann’s gehen: Was im ersten Drittel für die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg noch wie ein sicherer Sieg aussah, wandelte sich am Ende in eine 2:3- (1:0, 1:2, 0:0)-Pleite nach Penaltyschießen um – die Krefeld Pinguine entführten am zweiten Weihnachtsfeiertag zwei Punkte aus Wolfsburg.

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Konnten ihren starken Beginn nicht nutzen: Fabio Pfohl (l.) und die Grizzlys verloren im Penaltyschießen gegen Krefeld.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. Von Beginn an war Krefeld harmlos, stattdessen machten die Hausherren viel Druck, waren die klar bessere Mannschaft. Die ersten Chancen ließen entsprechend nicht lange auf sich warten.

Aber erst, nachdem Krefelds Daniel Pietta wegen Bandenchecks für das zweite Wolfsburger Powerplay gesorgt hatte, fiel endlich der erste Treffer – Gerrit Fauser stand in Überzahl goldrichtig, hob die Scheibe unter die Latte des Tores von Pinguine-Keeper Patrick Klein.

Im zweiten Durchgang war Krefeld dann zwar näher am Mann, aber nicht wesentlich gefährlicher – für den Ausgleich sorgten die Wolfsburger quasi selbst: Nach einem langen Pass in die Spitze war Dragan Umicevic durch, Grizzlys-Verteidiger Jimmy Sharrow hakte, was das Zeug hielt – Penalty. Und den verwandelte Umicevic eiskalt. Zwar war Wolfsburg in der Folge nicht mehr so überlegen wie zuvor, aber immer wieder in Krefelds Drittel in Formation. Wieder waren es jedoch die Gäste, die zuschlugen: Alex Trivellato brachte einen Schuss von der blauen Linie aufs Tor, Diego Hofland fälschte zum 1:2 aus Heim-Sicht ab.

Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten: 78 Sekunden später setzte sich Brent Aubin stark auf dem rechten Flügel durch und beförderte den Puck aus spitzem Winkel ins Netz – alles wieder offen! Danach hatten sowohl Krefeld (durch Pietta) als auch Wolfsburg (durch Christoph Höhenleitner) die Chance zur Führung, es ging aber mit 2:2 in den Schlussabschnitt.

In dem war das Spiel gleichmäßiger verteilt als zuvor, aber auch viel umkämpfter. Große Chancen gab es kaum, Sebastian Furchner traf erst den Puck in Baseball-Manier in der Luft, dann die Latte – viel mehr Herzklopfen hatte das letzte Drittel nicht zu bieten.

Dafür ging der Puls dann in der Overtime durch die Decke: Es dauerte nicht lange, bis die Partie im Eiltempo hin und her wogte, beide Torhüter zeigten bei Zwei-Gegen-Null-Situationen starke Paraden. Auch nach 65 Minuten gab es keine Entscheidung – also ging es ins Penaltyschießen.

Das begann Justin Feser erfolgreich für die Gäste, Aubin scheiterte danach für Wolfsburg ebenso wie Marcel Müller für die Pinguine. Tyson Mulock brachte die Grizzlys dann mit einem schönen Rückhand-Treffer wieder ins Spiel, ehe auch Umicevic und Robbie Bina die Torhüter nicht überwinden konnten. Das bedeutete Sudden Death – Mulock fing an, traf jedoch nicht – Müller machte es im zweiten Anlauf besser, bescherte Krefeld zwei Punkte.

Trotzdem zogen die Gastgeber nach der Partie keine langen Gesichter. „Wir haben ein ziemlich gutes Spiel gemacht“, befand Goalie Jerry Kuhn. „Manchmal passieren solche Spiele eben. Wir haben viel, worauf wir aufbauen können.“ Aubin sah es ähnlich, sagte aber: „Zwei Gegentore sind zuhause okay, allerdings wir müssen einen Weg finden, selbst mehr Tore zu schießen.“ Dem schloss sich auch Coach Pavel Gross an: „Wir haben im ersten Drittel zu wenig aus unseren Chancen gemacht. Die Jungs wollten aber bis zum Schluss – da kann ich nichts sagen.“

Von Yannik Haustein und Jakob Schröder

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