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Grizzlys Wolfsburg Mit Schönspielen ist nichts zu gewinnen
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Mit Schönspielen ist nichts zu gewinnen
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23:00 24.10.2012
Kampfgeist erwünscht: Dumme Strafen sollen die EHC-Profis nicht kassieren, aber in Düsseldorf, wie hier Sean Blanchard (r.) gegen München, ihren Mann stehen.
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Schön bringt nichts. Speziell nicht in Düsseldorf. „Schön zu spielen haben da schon andere versucht und sind gescheitert“, erklärt Gross. Auch Wolfsburg, das da zu Saisonbeginn nur ein Tor schoss und einen Punkt holte. „Wir waren das Team mit mehr Talent“, so Gross. Es nützte nur nichts. „Um zu bestehen, müssen wir mehr Hits verteilen, mehr Schüsse blocken, mehr arbeiten als der Gegner.“

Damit deutet er an, was die Krux des EHC zu sein scheint. Die Mannschaft hat sich offenbar zu sehr auf ihr Talent verlassen. Nicht nur gegen Düsseldorf. „So wollen wir nicht spielen“, sagt Gross. Sondern lauf- und kampfstark, „so wie die Grizzly Adams immer waren.“

Zuletzt habe davon immer etwas gefehlt. „Und deshalb ist es kein Zufall, dass wir da stehen, wo wir stehen“, sagt der Trainer. Die vielen Ausfälle „im Training tun weh, aber dahinter dürfen wir uns nicht verstecken.“ Im kleinen Kader müsse jeder in jeder Sekunde alles abrufen.

Spezielles Sorgenkind, weil viel an ihm hängen kann: Norm Milley. Der Kanadier skort nur in Überzahl, der DEL-Topskorer der Vorsaison hat eine verheerende Plus-Minus-Bilanz: Platz 301, Vorletzter in der DEL mit dem Wert -8. Gross baute ihn gestern im Einzelgespräch auf, schob ihn an. Gross: „Er muss die Scheibe öfter haben wollen, geil auf sie sein.“

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