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Mit Riefers! Fressen Grizzlys die nächsten Stars?

In Nürnberg: Spiel 1 der Halbfinal-Serie Mit Riefers! Fressen Grizzlys die nächsten Stars?

Das ist gut! Als sich Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg auf den Weg nach Nürnberg machte, war Stürmer Philip Riefers mit an Bord. Heute steigt beim Tabellendritten Spiel 1 der Halbfinal-Serie (19.30 Uhr, live bei Sport 1). Wolfsburgs Coach Pavel Gross hat dadurch vielleicht ein wenig Auswahl - um die nächsten Stars zu fressen?

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Wollen wir es nochmal machen? Stephen Dixon, der gegen Nürnberg schon getroffen hat, jubelt hier mit Robbie Bina. Am Freitag starten die beiden mit den Grizzlys ins Play-Off-Halbfinale.

Quelle: imago sportfotodienst

Wolfsburg. Stars hatten die Kölner Haie: den von der Liga gekürten besten Torwart, den torgefährlichsten Verteidiger (Shawn Lalonde) und den NHL-Star-Christian Ehrhoff, der sich für einen Klub entschied, mit dem er, so sagte er, eine Titelchance sah. Wolfsburgs auf Laufintensität und harte Arbeit setzende Truppe setzte sich durch, fraß die Stars, angeführt vom statistisch nach der Hauptrunde zweitbesten Torwart.

Die nächsten Stars warten. Nürnberg hat den Liga-Trainer des Jahres (Rob Wilson), den Stürmer des Jahres (Patrick Reimer), seines Zeichens auch Topskorer der Hauptrunde. Mit Steven Reinprecht haben die Ice Tigers auch den zweitbesten Skorer der Saison. Und der führt die Liste der Ex-NHL-Stars bei den Franken an - 713 Partien in der weltbesten Liga. Insgesamt vereinigen die Nürnberger Spieler mit über 2500 NHL-Partien im Kader, von denen 475 fehlen, weil die Verteidiger Milan Jurcina und Colten Teubert verletzt sind. Wolfsburg fehlt der einzige Ex-NHL-Spieler. Kris Foucault, der nur auf nur ein einziges NHL-Spiel kam.

Wer die Favoritenrolle auf dem Papier hat, ist klar. Nur: Diese Rolle hatte Nürnberg schon drei mal gegen Wolfsburg. Und die Grizzlys triumphierten stets - Pre-Play-Offs 2013, Viertelfinale 2014, Halbfinale 2016. Die Grizzlys gewannen gegen ein stets physisch starkes, torgefährliches Team. Das sind die Ice Tigers wieder.

Aber können die Nürnberger vergessen, dass Wolfsburg sie immer ärgert? Spielt der Kopf mit? Auf beiden Seiten sind immer noch etliche Spieler dabei, die mehrere Play-Off-Serien gegeneinander bestritten haben. Manager Charly Fliegauf glaubt: „In der Hauptrrunde haben wir diesmal dreimal gegen sie verloren. Aber ich denke, dreimal in den Play-Offs gegen uns zu verlieren, nagt mehr....“

Der Manager weiß: „In dieser Serie ist Zündstoff.“ Seit Kapitän Tyler Haskins 2014 Nürnbergs Jame Pollock unabsichtlich verletzt hatte, singen die Ice-Tigers-Fans gern „Alle auf die 10“. Vergangene Saison unterstellte Nürnbergs Gönner Thomas Sabo vor laufenden Kameras Wolfsburgs Gerrit Fauser völlig haltlos Schauspielerei. Doch Wolfsburg ist nur schwer aus der Ruhe zu bringen.

Riefers, der sich gegen Köln verletzt hatte, kann heute vielleicht spielen. Stürmer Alexander Karachun oder Verteidiger Alexander Dotzler würden dann wohl pausieren.

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