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Grizzlys Wolfsburg Milley: Trikot unters Hallendach?
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Milley: Trikot unters Hallendach?
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00:18 06.04.2015
Trauriger Abschied: Norm Milley (r.) und Sebastian Furchner.
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Was Furchner meinte: „Da fragt man sich doch, was da los ist, da weiß man doch nicht, was man da sagen soll. Wie man zum dritten Mal ein 3:0 nicht über die Zeit bringen kann.“ Wenigstens einen Sieg hätte er auch Milley gewünscht, „einem Spieler der sieben Jahre die Organisation auf seinen Schultern getragen hat“, so Furchner. Die Organisation habe sich wieder toll verkauft, drei Jahre in Folge im Halbfinale, das sei „außergewöhnlich, aber dreimal eine 3:0-Führung zu verspielen, das kann einen Sportler nicht zufrieden stellen.“

Milley wird nicht der Einzige sein, der geht, aber er ist ein besonderer Spieler. Coach Pavel Gross: „Sieben Jahre habe ich mit ihm gearbeitet, das ist im Eishockey, was im Leben 20 Jahre verheiratet ist. Norm ist ein überragender Mensch.“ Manager Charly Fliegauf über den 35-Jährigen: „Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich trennt, das ist so. Aber mit Norm verlieren wir ein Stück Identität. Er hat nicht nur auf dem Eis, sondern auch im Umfeld viel für uns getan, war immer positiv. Er ist so ein Spieler, dessen Trikot unters Hallendach gehört.“ Verteidiger Jeff Likens: „Mit ihm verlieren wir einen tollen Spieler und tollen Menschen.“ Allerdings: „Ich habe ihn schon gewarnt, wenn ich gegen ihn spiele, muss er mit meinen Checks rechnen.“

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Heute Abend könnte für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg im Heimspiel (19.30 Uhr) gegen die Adler Mannheim die Saison zu Ende gehen. Die Adler brauchen nur noch einen Sieg. Wird es wieder so heiß wie in den Spielen zuvor? Am Ende von Spiel drei flogen erst Fäuste auf dem Eis, dann giftete Wolfsburgs Coach Pavel Gross gegen Adler-Manager Teal Fowler, beleidigte ihn später als „fucking Oberligist“.

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