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Lieblingsgegner im Doppelpack

Eishockey Lieblingsgegner im Doppelpack

Bleiben die Lieblingsgegner die Lieblingsgegner, können die Grizzlys Wolfsburg auch ihr sechstes Heimspiel in Serie gewinnen? Nach dem Champions-League-K.o. am Mittwoch wartet auf Wolfsburgs Eishockey-Erstligist knallharter Alltag. Am Freitag (19.30 Uhr) in Ingolstadt und am Sonntag (16.30 Uhr) gegen Nürnberg. Ganz oben auf dem Trainingsplan steht: Erholung. Coach Pavel Gross: „Die Jungs müssen auch selbstverantwortlich alles tun, um so gut wie möglich zu regenerieren.“

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Hellt sich die Miene wieder auf? Wolfsburgs Trainer Pavel Gross schaute skeptisch beim Champions-League-Aus. Jetzt geht es in der DEL weiter. Am Sonntag kommt Lieblings-Gegner Nürnberg (gr. Bild) in die Eis-Arena, am Freitag geht es zu Lieblings-Gastgeber Ingolstadt.

Quelle: Imago/Gepa / Tim Schulze

Ingolstadt. Im Plan jagt eine englische Woche die andere, weiterhin fehlen sechs Akteure, das geht an die Substanz. Fingerspitzengefühl ist nötig, wie der Trainer am Beispiel Kamil Kreps erklärt: „Ihm haben am Ende bestimmt die Beine wehgetan“, so Gross nach dem ersten Einsatz des Tschechen, der am Dienstag zum Team gestoßen war, im März sein letztes Spiel gemacht hatte. Klar sei, so Wolfsburgs Trainer: „Er muss spielen, spielen, spielen, aber wir dürfen ihn auch nicht killen.“ Was er damit meint, gelte auch für viele andere, vor allem die Verteidiger: „Die Eiszeit muss clever gemanagt werden.“

Das CHL-Aus hatte enttäuscht. „Teilweise waren wir es selber schuld“, meinte Gross, dachte an die Führung kurz vor Schluss am Mittwoch. Ein Sieg hätte gereicht. „es wäre schön für die Jungs, die Organisation und auch für mich gewesen, im Wettbewerb zu bleiben. Dieses Niveau in der CHL bringt der Mannschaft etwas.“ Aber: „Salzburg war besser.“ Deshalb schaue er jetzt nicht mehr zurück. Nur noch nach vorn. Dass es zuletzt im Powerplay und im Unterzahlspiel gut funktioniert habe, sei gut und wichtig, wichtig bleibe auch, 60 Minuten clever zu spielen. Die beiden kommenden Gegner haben ungeheure Offensivqualität. Ingolstadt schwächelt daheim (schon drei Niederlagen) und ist Wolfsburgs Liebling. Zehne Spiel in Folge haben die Grizzlys beim ERC gewonnen.

Nürnberg wiederum kann komischerweise in Wolfsburg nur sehr selten etwas reißen. 22 von 25 Punkt-Heimspielen gingen an die Grizzlys, die letzte Niederlage datiert vom 22. Februar 2015. Nürnberg ist Erster, hat allerdings einige Verletzungssorgen. Nicht zuletzt deshalb sind auch die Franken auf Verstärkungssuche, sollen auch Wolfsburgs Zugang Kreps im Visier gehabt haben.

Lieblingsgegner, aber schwere Brocken, Manager Charly Fliegauf wünscht sich, „dass wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben.“ Sieben Mal in Folge (Liga-Bestwert) haben die Grizzlys trotz ihre Personalnöte gepunktet.

Von Jürgen Braun

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