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Grizzlys Wolfsburg Lieblingsgegner im Doppelpack
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Lieblingsgegner im Doppelpack
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20:30 12.10.2017
Hellt sich die Miene wieder auf? Wolfsburgs Trainer Pavel Gross schaute skeptisch beim Champions-League-Aus. Jetzt geht es in der DEL weiter. Am Sonntag kommt Lieblings-Gegner Nürnberg (gr. Bild) in die Eis-Arena, am Freitag geht es zu Lieblings-Gastgeber Ingolstadt. Quelle: Imago/Gepa / Tim Schulze
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Ingolstadt

Im Plan jagt eine englische Woche die andere, weiterhin fehlen sechs Akteure, das geht an die Substanz. Fingerspitzengefühl ist nötig, wie der Trainer am Beispiel Kamil Kreps erklärt: „Ihm haben am Ende bestimmt die Beine wehgetan“, so Gross nach dem ersten Einsatz des Tschechen, der am Dienstag zum Team gestoßen war, im März sein letztes Spiel gemacht hatte. Klar sei, so Wolfsburgs Trainer: „Er muss spielen, spielen, spielen, aber wir dürfen ihn auch nicht killen.“ Was er damit meint, gelte auch für viele andere, vor allem die Verteidiger: „Die Eiszeit muss clever gemanagt werden.“

Das CHL-Aus hatte enttäuscht. „Teilweise waren wir es selber schuld“, meinte Gross, dachte an die Führung kurz vor Schluss am Mittwoch. Ein Sieg hätte gereicht. „es wäre schön für die Jungs, die Organisation und auch für mich gewesen, im Wettbewerb zu bleiben. Dieses Niveau in der CHL bringt der Mannschaft etwas.“ Aber: „Salzburg war besser.“ Deshalb schaue er jetzt nicht mehr zurück. Nur noch nach vorn. Dass es zuletzt im Powerplay und im Unterzahlspiel gut funktioniert habe, sei gut und wichtig, wichtig bleibe auch, 60 Minuten clever zu spielen. Die beiden kommenden Gegner haben ungeheure Offensivqualität. Ingolstadt schwächelt daheim (schon drei Niederlagen) und ist Wolfsburgs Liebling. Zehne Spiel in Folge haben die Grizzlys beim ERC gewonnen.

Nürnberg wiederum kann komischerweise in Wolfsburg nur sehr selten etwas reißen. 22 von 25 Punkt-Heimspielen gingen an die Grizzlys, die letzte Niederlage datiert vom 22. Februar 2015. Nürnberg ist Erster, hat allerdings einige Verletzungssorgen. Nicht zuletzt deshalb sind auch die Franken auf Verstärkungssuche, sollen auch Wolfsburgs Zugang Kreps im Visier gehabt haben.

Lieblingsgegner, aber schwere Brocken, Manager Charly Fliegauf wünscht sich, „dass wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben.“ Sieben Mal in Folge (Liga-Bestwert) haben die Grizzlys trotz ihre Personalnöte gepunktet.

Von Jürgen Braun

Mit englischen Wochen geht es für die Grizzlys bis zur Spielpause Anfang November in der DEL weiter. Zum Glück gibt es jetzt mal wieder erfreulichere Nachrichten aus dem Lazarett des Eishockey-Klubs. Zwar kalkuliert Trainer Pavel Gross für das Wochenende noch nicht mit Rückkehrern, aber es scheint zumindest denkbar, dass Torsten Ankert wieder mitmischen kann. Und auch Jimmy Sharrow darf bald ans Comeback denken.

12.10.2017

Die Champions-League-Saison ist vorbei für die Grizzlys Wolfsburg. Nach einem etwas unglücklichen, aber verdienten 3:4 ((1:2, 0:0, 2:2) bei Red Bull Salzburg beendete der Vizemeister die Gruppe als Tabellendritter und ist raus. Kurz vor Schluss hatten die unterlegenen Gäste nach Treffern von Christoph Höhenleitner, Tyler Haskins und Gerrit Fauser noch mit 3:2 geführt.

12.10.2017

Da kommt einiges an NHL-Erfahrung! Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg hat auf die angespannte Personallage reagiert und mit dem Tschechen Kamil Kreps einen Stürmer verpflichtet. Der 32-Jährige, der zuletzt für den HC Ocleari Trinec in der tschechischen Extraliga auflief, erhält einen Vertrag bis zum Saisonende.

10.10.2017
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