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Letzter! Grizzlys geht die Luft aus

Eishockey Letzter! Grizzlys geht die Luft aus

Am Ende ging die Kraft aus! Die Grizzlys Wolfsburg haben den Gäuboden-Cup auf dem letzten (!) Platz beendet. Gegen die Straubing Tigers unterlag Wolfsburg am Sonntagabend trotz einer Führung nach zwei Dritteln mit 3:5 (1:2, 2:0, 0:3). Für die Grizzlys trafen Jeff Likens, Brent Aubin und Jimmy Sharrow.

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Letzter beim Gäuboden-Cup: Die Grizzlys (r. Jeff Likens) verloren bei den Straubing Tigers (l. Steven Zalewski) mit 3:5.

Quelle: Harald Schindler

Straubing. Wolfsburg spielte mit der gleichen Aufstellung wie schon am Freitag – dementsprechend fehlten erneut sieben Spieler, nur neun Stürmer standen im Kader. Trotzdem startete Wolfsburg flott, die Tore machten aber die Gastgeber. Zweimal kamen die Tigers gegen Torhüter Felix Brückmann aus kurzer Distanz zum Abschluss, zweimal klingelte es. Likens schaffte mit einem aus der Luft genommenen Abpraller aber noch vor der ersten Pause den Anschlusstreffer.

Im zweiten Drittel verfehlte Gerrit Fauser in Überzahl noch das leere Tor, Aubin machte es wenig später am langen Pfosten besser und besorgte den Ausgleich. Die Grizzlys-Führung brachte dann ein satter Schlagschuss von Sharrow – die Tigers hatten ihn aus zentraler Position abziehen lassen, die Scheibe schlug unter der Latte ein.

Im Schlussabschnitt machte sich dann der kleine Kader bemerkbar. Mit zunehmender Spielzeit wirkte Wolfsburg immer müder, Straubing nutzte das immer wieder zu längeren Druckphasen – Alexander Oblinger glich aus, René Röthke brachte die Gastgeber in Führung. Bei eigener Überzahl nahm Trainer Pavel Gross drei Minuten vor dem Ende Brückmann zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis – der Mut wurde nicht belohnt, Dylan Yeo traf zur Entscheidung ins leere Tor. „Für uns war es mit so wenigen Spielern natürlich sehr schwer. Im Schlussdrittel ist uns die Luft ausgegangen“, kommentierte Manager Charly Fliegauf.

Das Überzahlspiel der Grizzlys war erneut nicht zwingend genug, aus vier Versuchen gab es keinen Treffer – kein Wunder, erklärt Fliegauf: „Das ist auch im Training zu kurz gekommen. Uns fehlen dafür aktuell einfach die Leute. Insgesamt ist die vergangene Woche, was das Training betrifft, aufgrund der Verletzungen nicht so gelaufen wie wir wollten.“

Über Nacht stand die Heimreise auf dem Programm. Mit dem Bus ging es zurück nach Wolfsburg. Die erste Trainingseinheit findet für die Grizzlys erst am Dienstag statt. Dann wird es auch Prognosen geben, ob fürs anstehende Champions-Hockeyleague-Wochenende mit Rückkehrern zu rechnen ist.

Straubing Tigers – Grizzlys 5:3 (2:1, 0:2, 3:0)

: Vogl, Pätzold – Madaisky, Klassen, Yeo, Jobke, Dotzler, Bettauer, Edwards, Renner – MacKinnon, Brandl, Loibl, Loibl, S. Zalewski, Williams, Oblinger, Hedden, Schönberger, Mitchell, Kunyk, M. Zalewski, Röthke.

Brückmann, Kuhn – Dehner, Sharrow, Roach, Likens, Wurm, Krupp – Aubin, Furchner, Dixon, Höhenleitner, Fauser, Karachun, Mulock, Voakes, Foucault.

Bauer (Nürnberg) / Rohatsch (Prien).

1720. – Strafminuten: Straubing 8 / Grizzlys 8.

1:0 (9.) Loibl (MacKinnon); 2:0 (11.) Oblinger (Loibl, Mac-Kinnon); 2:1 (14.) Likens (Fauser, Furchner); 2:2 (27.) Aubin (Voakes, Karachun); 2:3 (28.) Sharrow (Fauser, Höhenleitner); 3:3 (47.) Oblinger; 4:3 (49.) Röthke (Edwards, Brandl), 5:3 (59.) Yeo (MacKinnon – ENG).

Von Jakob Schröder

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