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Kuhn vor dem Wiedersehen mit den Pinguins

Eishockey: Grizzlys Kuhn vor dem Wiedersehen mit den Pinguins

Zwei Jahre verbrachte Jerry Kuhn bei den Fischtown Pinguins – nun ist der Torhüter Teil von Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg. Am Freitag (19.30 Uhr) steht das Wiedersehen mit den alten Teamkollegen an, doch der Deutsch-Amerikaner bleibt gelassen.

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„Es wird Spaß machen“: Grizzlys-Goalie Jerry Kuhn trifft in Bremerhaven auf seinen Ex-Klub Fischtown Pinguins.

Quelle: Hay/CITYPRESS24

Wolfsburg. „Ich bin nicht aufgeregter als sonst. Es ist nur ein Spiel in einer langen Saison“, versichert der 31-Jährige. „Aber es wird Spaß machen, mal wieder dort zu sein.“ Zuletzt war das in der Vorbereitung der Fall, die Grizzlys gewannen im August mit 2:1 in Bremerhaven.

Damals hütete allerdings Felix Brückmann das Grizzlys-Tor. Zuletzt spielte Kuhn viermal in Folge, ob er auch am Freitag einen Einsatz erhält, ließ Wolfsburgs Coach Pavel Gross wie üblich offen. Trotzdem freut sich Kuhn auf das Wiedersehen mit der alten Heimat: „Die Atmosphäre in Bremerhaven ist eine der besten der Liga, die Fans sind sehr leidenschaftlich.“ Zudem bestehe weiterhin Kontakt zu einigen Ex-Teamkollegen: „Cody Lampl ist mein bester Freund. Mit ihm spreche ich mindestens einmal täglich“, erklärt Kuhn, der außerdem den Kontakt mit Verteidiger Mike Moore und Stürmer Chad Nehring pflegt.

Mittlerweile hat sich Kuhn gut in Wolfsburg eingelebt. „Ich fühle mich wohl. Ich habe jeden Tag beim Training Spaß.“ Vor allem mit Stürmer Tyson Mulock. Kuhn: „Wir haben einen kleinen Wettbewerb laufen. Ich versuche, ihn nicht treffen zu lassen, dadurch arbeitet er noch härter.“

Sollte er am Freitag spielen, sieht Kuhn derweil keinen Vorteil für die Pinguins. „Sie denken vielleicht, dass sie eine Schwachstelle kennen, aber andersherum weiß ich auch, wohin die Stürmer schießen“, so der Grizzlys-Schlussmann schmunzelnd. „Im Spiel denkt man als Torhüter aber sowieso nicht daran, sondern konzentriert sich nur auf den Puck.“

In der vergangenen Saison gelang dies gut, die Grizzlys gewannen alle vier Duelle mit Bremerhaven. „Es gab aber immer nur ein oder zwei Tore Unterschied“, erinnert sich Kuhn. „Die Pinguins arbeiten hart – ich bin mir sicher, dass sie alles geben werden, um den ersten Sieg gegen Wolfsburg zu holen.“ Geht es nach Kuhn, wird daraus aber nichts: „Wir hatten es letztes Jahr nicht leicht gegen Wolfsburg – aber so wie ich es sehe, wird Bremerhaven auch dieses Mal nicht gewinnen!“

Von Yannik Haustein

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