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Grizzlys Wolfsburg Kühnhackl: „Ich sehe ein Plus für Wolfsburg!“
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Kühnhackl: „Ich sehe ein Plus für Wolfsburg!“
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00:16 14.03.2016
Lob von einer Eishockey-Legende: Vor dem Start in die Play-Offs gegen die Düsseldorfer EG hebt Jahrhundertspieler Erich Kühnhackl Wolfsburgs Sebastian Furchner (l.) besonders hervor.
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Einige Wolfsburger kennt der Landshuter gut - und verriet im Gespräch mit WAZ-Sportredakteur Jürgen Braun, was er von der Endrunde erwartet.

WAZ: Herr Kühnhackl, wer wird deutscher Meister?

Kühnhackl: Ich bin ein ganz schlechter Tipper. Aber jetzt könnte ich mich noch gar nicht festlegen. Wenn man alleine sieht, wer in die Pre-Play-Offs musste... Der Meister, der Vizemeister, dazu Köln. Das sind drei Teams, denen man den Titel zugetraut hätte. Du kannst in keiner Viertelfinal-Paarung sagen, der oder der ist der eindeutige Favorit.

WAZ: Was sind in den Play-Offs aus Ihrer Sicht entscheidende Faktoren?

Kühnhackl: Die Erfahrung und die Torhüter. Berlin etwa ist immer eine interessante Mannschaft - irgendwie sind die fast immer voll da, wenn Play-Off-Zeit ist. Erfahrung haben sie. Die haben Köln und Mannheim auch, aber da ist der Erfolgsdruck auch riesig. Als Stürmer weiß ich - die Torhüter, die Torhüterleistungen sind ein Schlüssel.

WAZ: Was halten Sie vom Wolfsburger Gespann?

Kühnhackl: Sebastian Vogl kenne ich ja gut, er hat lange in Landshut gespielt. Er hat mich mit seiner Entwicklung überrascht. Wolfsburg hat ein exzellentes Duo. Und ich sehe noch ein Plus für Wolfsburg: Die Torhüter können ihre Leistung bringen, weil auch die Mannschaft für sie arbeitet. Jedes Bisschen, mit dem die Defensive den Stürmer stört, kann entscheidend sein.

WAZ: Wie schätzen Sie die Viertelfinalserie Wolfsburg gegen Düsseldorf ein?

Kühnhackl: Wolfsburg ist eine gute Mannschaft, ein toller Trainer arbeitet schon lange mit dem Team. Der Heimvorteil spielt in den Play-Offs nicht so eine große Rolle, aber er könnte ein kleiner Vorteil für Wolfsburg sein. Nur wie gesagt - wen will man den Favoriten nennen, wenn mehrere Mannschaften nach 52 Spielen nur wenige Punkte auseinanderliegen?

WAZ: Den einen oder anderen Wolfsburger Spieler außer Vogl müssten Sie ja ganz gut kennen...

Kühnhackl: Wie geht es dem Christoph Höhenleitner in Wolfsburg? Den hatte ich um die Jahrtausendwende bei den Erding Jets als Spieler. Der ist immer noch schnell. Sebastian Furchner trifft weiter - seine Zahlen sprechen für sich. Aber Furchner hat noch etwas anderes. Er ist ein Spieler, den man eigentlich immer im Spiel sieht, der immer an seine Grenzen geht. Das ist in den Play-Offs ein großes Plus für die Mannschaft, weil so ein Typ andere Spieler mitreißen kann.

WAZ: Mit Fabio Pfohl hat Wolfsburg einen jungen deutschen Center, der viel Verantwortung erhält, gut geskort hat...

Kühnhackl: Das sehe ich mit Freude. Das macht den Spieler besser, das hilft der Nationalmannschaft und unserer Sportart.

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