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Grizzlys Wolfsburg Krise: Grizzlys bleiben ruhig!
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Krise: Grizzlys bleiben ruhig!
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00:24 29.10.2015
Weitere Zusammenarbeit wohl schon vereinbart: Grizzlys-Aufsichtsrats-Chef Detlef Wittig und Manager Charly Fliegauf. Quelle: Photowerk
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Mit dem Manager stockt der Vertragsabschluss, doch die Parteien sollen sich über einen neuen, mehrjährigen Kontrakt einig sein. Allerdings: Schränkt Hauptsponsor Skoda sein Engagement deutlich ein, wird er womöglich nicht fixiert.

Wittig sagt: „Wir hoffen, den vereinbarten Fahrplan in etwa einhalten zu können.“ Ende Oktober war mal anvisiert. Dazwischen geplatzt war der Abgas-Skandal bei Volkswagen. Tochter Skoda ist Hauptsponsor der Grizzlys, alle Investitionen des Konzerns sollen auf den Prüfstand. Spätestens in der ersten Novemberwoche erwarten die Grizzlys ein Signal, wie es für sie aussieht. Vorher werde vertraglich nichts fixiert. Gibt es einen deutlichen Einschnitt, dann kann auch alles anders kommen.

Fliegauf wartet und setzt andere Prioritäten: „Mir geht es jetzt erst mal nur um den Klub.“ Er sprach mit den Kapitänen, will die Grizzlys vor der Spielpause (nach dem Wochenende) auf Kurs haben. Auch er bewahrt die Ruhe, sieht die Mannschaft gefordert. Wittig ergänzt: „Wir haben eine gute Mannschaft, die Jungs müssen sich jetzt rausarbeiten. Fest zusammenzuhalten hat uns mehrfach aus schwierigen Phasen herausgebracht.“

Trainer Pavel Gross ist unumstritten, die Mannschaft sieht sich gefordert. Torjäger Sebastian Furchner: „In der Kabine hat es nach dem Hamburg-Spiel geraucht, unter Männern muss man sich auch mal die Meinung sagen.“ In Berlin war es trotz neuerlicher Niederlage eine gute Leistung. Furchner: „Wichtig ist, wie wir spielen. Das war ein Schritt. Das ist der Wolfsburger Weg. Laufen, aggressiv sein, hart arbeiten. Einen anderen Weg gibt‘s nicht.“

rau

Die Grizzlys stürzen dem Tabellenende entgegen, haben jetzt schon den direkten Kontakt zum letzten Play-Off-Rang zehn verloren. Aber immerhin: Bei der knappen Niederlage mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:1) am Sonntag vor 13.150 Zuschauern in Berlin zeigte die Leistungskurve bei Wolfsburgs Eishockey-Erstligist nach oben.

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