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Grizzlys Wolfsburg Kreps trifft weiter: Grizzlys 1:0 in Nürnberg
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Kreps trifft weiter: Grizzlys 1:0 in Nürnberg
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13:07 05.11.2017
Es wird weiter gejubelt: Die Grizzlys gewannen auch beim Spitzenreiter Nürnberg: Hier bekommt Torschütze Kamil Kreps (2. v. l.) die Glückwünsche seiner Mitstreiter Christoph Höhenleitner, Kris Foucault und Ribbie Bina. Quelle: ISPFD / IPD UG
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Nürnberg

Damit ist schon vor dem Spiel am Sonntag (14 Uhr) gegen die Eisbären Berlin klar: Wolfsburg geht auf einem Platz unter den Top Sechs (direkte Play-Off-Quali) in die Länderspielpause.

Nürnberg gegen Wolfsburg – in den Play-Offs ist es ein Klassiker, in Nürnberg wurde es am Freitagabend auch ein Top-Spiel. Mit den üblichen Voraussetzungen: Nürnberg ein Titelfavorit, physisch top und obendrein heimstark (nur eine Niederlage). Die Grizzlys stellten sofort unter Beweis, warum sie in den Play-Offs Nürnbergs Angstgegner sind. Wenn sie ihr laufintensives Spiel mit allen Mann durchziehen, sind sie das, was man im Eishockey eine Pest nennt. Sie waren es wieder. Dazu gut eingestellt und vorbereitet quälten sie die Gastgeber von der ersten Sekunde an.

Eine Schrecksekunde gab es zwar, als Oliver Mebus den Puck an den Pfosten des von Jerry Kuhn gehüteten Grizzlys-Kasten lenkte. Auf der anderen Seite aber traf auch Jeff Likens nur den Pfosten, hatten Tyson Mulock und Brent Aubin, die Andreas Jenike prüften, gute Chancen. Nürnberg, das rund 3500 NHL-Spiele im Kader vereint, bekam trotz Größen- und Reichweiten-Vorteilen kaum Druck auf den Kessel, war schlicht schlechter. Wolfsburg überstand eine Unterzahlsituation zu Beginn des zweiten Drittels und dann wurde es ganz leise im Stadion. Kreps war King, schoss verdeckt, traf genau durch Milan Jurcinas und Andreas Jenikes Beine zum 1:0 des Gäste. Wolfsburg vorn und der Tscheche damit Schütze von vier Grizzlys-Treffern hintereinander.

Nürnberg antworte kurz wütend, aber harmlos, hatte Glück, dass Philip Riefers mit seinem Hammer bei einem Konter nur die Latte traf und auch Kris Foucault eine dicke Chance ausließ. Im Schlussdrittel blieb Wolfsburg Nürnbergs Pest.

Die Gastgeber machten streckenweise mächtig Druck, die Gäste blockten Schüsse, was das Zeug hielt und setzten Nadelstiche, hatten durch Mulock, Stephen Dixon, Kris Foucault und Alexander Weiß noch dicke Chancen.

Das war eine Ansage des Teams von Pavel Gross. Die Grizzlys wie aus einem Guss, selbst die vierte Reihe um den auffälligen Tyson Mulock machte den Ice Tigers Feuer. Physisch ließen sich die Grizzlys auch nicht schrecken, eher verloren die Gastgeber die Fassung, etwa als Dave Steckel (98 Kilo) den weitaus leichteren Tyler Haskins (88 Kilo) vor Wolfsburgs Tor nicht aus der Position checken konnte.

Angreifer Christoph Höhenleitner: „Wir haben gut gegengehalten, haben nicht unverdient gewonnen, unser Defensivspiel wird immer besser.“ 3:0, 3:1, 1:0 lauteten die letzten drei Resultate.

Von Jürgen Braun

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