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Kreps schießt Krefeld alleine ab – Grizzlys siegen 3:1

Eishockey Kreps schießt Krefeld alleine ab – Grizzlys siegen 3:1

Dritter Sieg in Folge für Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg. Am Sonntag gab es ein 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) bei den Krefeld Pinguinen. Vor 3850 Zuschauern war Wolfsburgs Spätverpflichtung Kamil Kreps der Mann des Tages. Der Tscheche erzielte alle Treffer.

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Der Siegeszug geht weiter: Die Grizzlys gewannen 3:1 in Krefeld, Kamil Kreps (2. v. l.) schoss alle Wolfsburger Tore.

Quelle: samla.de

Krefeld. Krefeld und Wolfsburg, diese Teams haben eine Extrem-Bilanz. Keine Mannschaft hat mehr reguläre Saisonpartien in Wolfsburg verloren, die Grizzlys haben aber auch nur in Berlin öfter verloren. Fünf Minuten sah es so aus, als ob die Grizzlys Probleme bekommen könnten, dann bekamen sie das Spiel in den Griff. im Powerplay hatte Jeff Likens (7.) Pfostenpech, Jimmy Sharrow (8.) scheiterte an Pinguine-Keeper Patrick Klein, dann nahm Kamil Kreps Maß, Von der blauen Linie fuhr er unbedrängt zwei Meter vor und knallte den Puck über Kleins Schulter in den Winkel. Die Grizzlys waren Chef auf dem Eis. Sie ließen wenig zu. Krefeld kam wie schon am Freitag Düsseldorf meist nur von außen zum Schuss. Das wird selten gefährlich. Viele Angriffe fing das Team von Trainer Pavel Gross zudem clever ab und leitete schnelle Gegenangriffe ein.

Ins zweite Drittel startete Krefeld lebhaft, hatte eine Riesenchance, die allerdings Stephen Dixon und Robbie Bina mit einem Missverständnis hinter dem eigenen Tor eingeleitet hatten: Mathias Trettenes kam aus Nahdistanz zum Schuss, doch Grizzlys-Torwart Jerry Kuhn wehrte mit dem Blocker ab. Es war wie ein Wecksignal für die Gäste. Sie drehten wieder auf. Tyson Mulock und Alexander Karachun hatten das 2:0 auf dem Schläger, kurz danach bekam Kreps einen feinen Pass von Kris Foucault auf den Schläger. Wieder keiner im Weg, wieder haute der Tscheche drauf – 2:0. Einziger Schönheitsfehler: dass es nach 40 Minuten nicht schon entschieden war. Fünf Minuten Dauerüberzahl (Martin Ness hatte Foucault per Bandencheck eine Platzwunde an der Augenbraue zugefügt) spielten die Gäste nicht konsequent genug, hatten noch Glück, dass Marcel Müller bei einem Konter den Puck nicht ordentlich traf. So blieb es spannend. Mikko Vainonen (46.) traf den Pfosten des Wolfsburger Tores, auf der anderen Seite hatte Armin Wurm Pech, als er knapp drüber schoss. Brent Aubin (25.) hatte gleich zweimal die Chance, den Puck über Klein ins Netz zu befördern, Als die Grizzlys den Gastgebern dann noch eine Konterchance gewährten, stand es nur noch 2:1. Doch es brannte nichts mehr an. Und als Krefeld mit sechstem Feldspieler alles versuchte, beförderte Kreps die Scheibe noch ins leere Tor.

Von Jürgen Braun

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