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Kreps noch nicht am Limit

Eishockey Kreps noch nicht am Limit

Zuletzt fünf Siege aus sechs Spielen – können die Grizzlys Wolfsburg diese Schlagzahl halten? Am Wochenende warten gleich zwei Top-Gegner. Das allerdings schreckt Grizzlys-Shooting-Star Kamil Kreps nicht.

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Packt er wieder den Hammer aus? Grizzlys-Zugang Kamil Kreps glänzte zuletzt, sein Coach traut ihm noch mehr zu. Am Freitag in Nürnberg und am Sonntag gegen Berlin wird eine Top-Leistung gebraucht. Zudem wird gegen die Eisbären volles Haus erwartet.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Hammer-Wochenende für die Grizzlys vor der Spielpause: Wolfsburgs Eishockey-Erstligist muss am Freitag (19.30 Uhr) beim souverän führenden Spitzenreiter Nürnberg Ice Tigers ran, am Sonntag (14 Uhr) kommt mit Berlin ein Titelaspirant in die Eis-Arena. Sitzplätze für dieses Spiel gibt es praktisch nicht mehr.

Zwei Titelanwärter als Gegner – der stark auftrumpfende Spät-Zugang Kamil Kreps sieht es gelassen. „Top-Gegner, klar, aber für uns ändert sich dadurch nichts“, sagtd er Tscheche. „Wir müssen unser Spiel spielen, 60 Minuten konstant durchziehen.“ Die ersten Duelle mit den kommenden Gegnern gingen verloren, gegen Nürnberg (1:3) war Kreps schon dabei gewesen. Er spielt bislang schon gut. Was Pavel Gross über den 32-Jährigen sagt, sollte den Gegnern zu denken geben. Wolfsburgs Coach wundert sich nicht über die Stärke, des 232-fachen NHL-Spielers: „Wir hatten uns ja entschieden, einen zu holen, der uns richtig helfen kann.“ Und er fügt hinzu: „Er kommt immer besser in Fahrt. Aber er hatte bis zum Wechsel mit keinem Klub trainiert. Er ist noch nicht am Limit. Ich weiß, wie gefährlich er sein kann.“

Kreps hatte schon getroffen, Tore vorbereitet, dann folgte eine Gala – beim 3:1 in Krefeld, wo er am Ende noch das leere Netz traf, hatte er zuvor zweimal den Hammer ausgepakt. „Sollte er öfter tun“, fordert Manager Charly Fliegauf. „Er unterschätzt vielleicht seine eigene Schussstärke.“ Offiziell 14 Schüsse, dabei vier Tore (lässt man das Empty-Net-Goal außen vor) in acht Partien zeigen zweierlei: enorme Quote, aber selbst für einen Center sehr wenige Schüsse.

Kreps auf Nachfrage mit einem Schmunzeln: „Ja. Vielleicht sollte ich ein paar mehr Pucks aufs Netz bringen.“ Allerdings, das ist spürbar und das passt ins Grizzlys-Bild, ist eher kein Individualist, sondern Teamplayer. Klar ist nur jetzt: gibt es eine gute Schusschance, dann kann Kreps es knallen lassen. Er schießt sehr hart – und sehr genau. Was sein Coach mindestens genauso schätzt: „Er kann alles spielen – Fünf gegen Fünf, Überzahl, Unterzahl. Und auch als Außenstürmer.“ Gross allerdings sieht ihn „zu 80 Prozent als Mittelstürmer“.

Von Jürgen Braun

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