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Kommt mit Kuhn das Glück?

Eishockey: Grizzlys-Zugang vor DEL-Debüt für Wolfsburg Kommt mit Kuhn das Glück?

Auf die Grizzlys Wolfsburg wartet am Freitag bei den Eisbären Berlin (19.30 Uhr) die nächste schwere Aufgabe. Es könnte einen Torwartwechsel geben.

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Jede Menge Glücksbringer: Jerry Kuhn trägt auf seinem Helm Hufeisen, Kleeblatt und darauf einen Marienkäfer. Als Tätowierung haben er und seine Frau die Symbole auch, auf dem Eis verlässt sich der Grizzlys-Tor-Zugang aber auch auf seine Leistung.

Quelle: CITYPRESS24

Wolfsburg. Zwei Niederlagen zum Start, zudem schaut sich Trainer Pavel Gross zu Saisonbeginn gern in kurzem Abstand beide Torhüter im DEL-Einsatz an – es spricht alles dafür, dass Zugang Jerry Kuhn (kam aus Bremerhaven) am Freitag (19.30 Uhr) in Berlin das Tor der Grizzlys hütet. Vielleicht kehrt mit dem aktuellen Inlinehockey-Weltmeister das Glück zurück zum punktlosen deutschen Eishockey-Vizemeister. Das Zeug zum Glück hat Kuhn buchstäblich. Er ist ein Glücksbringer-Fan.

Seinen Helm ziert ein Hufeisen mit einem Kleeblatt auf dem ein Marienkäfer sitzt. Die Initialen seiner Gattin Amanda Leyne Kuhn und Tochter Andi Jana Kuhn auf dem Helm – das ist nichts Ungewöhnliches, die geballte Ladung Glücksbringer schon eher. „Wir mögen das“, sagt Kuhn. Auf dem rechten Unterarm hat er das Motiv als Tätowierung, „meine Frau hat es auch“, sagt Kuhn.

Er würde sich über seinen ersten DEL-Einsatz für Wolfsburg freuen, fühlt sich wohl. „Der Start war in wenig langsam, aber jetzt bin ich voll da, bin voll im Team integriert.“ Er war zum Start der Vorbereitung verletzt gewesen. Bei der Eingewöhnung hatten nicht nur die Grizzlys-Profis geholfen, „auch die harten Spiele in der CHL waren gut, sich an die Mannschaft zu gewöhnen“. Gewöhnen musste er sich auch an das „intensive Training, die hohen Anforderungen“ in Wolfsburg. Das hatte er so noch nicht erlebt, aber „ich wusste, wie es in Wolfsburg läuft. Und es ist gut so.“

Von Felix Brückmann lerne er, „durch ihn kann ich zu einem besseren Torwart werden“. Was ihn beeindruckt: „Wie einfach gute Aktionen bei ihm aussehen.“ Und: „Ich war es gewohnt, Erster in der Kabine zu sein – hier war es Felix.“ Ob er auch Brückmann besser machen kann? „Ich hoffe“, sagt Kuhn, „in dem ich Druck auf ihn ausübe. Abgucken sollte er sich nichts, ich spiele einen anderen Stil.“

Coach Pavel Gross bestätigt: „Jerry ist einer, der in jeder Sekunde den Wettbewerb sucht.“ Kuhn ist der aggressivere Keeper, einer der schon mal öfter weiter vors Tor kommt. Im Sommer war er nebenbei noch Inline-Weltmeister mit den USA geworden. Jetzt aber zähle nur noch Eishockey, jetzt will er mit den Grizzlys Spiele gewinnen. An Wolfsburgs Leistung wird es hängen, wahrscheinlich auch an seiner – und ein bisschen Glück dabei zu haben, das schadet nie.

Von Jürgen Braun

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