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Keller: Reisestress für den Eishockey-Traum

EHC Wolfsburg Keller: Reisestress für den Eishockey-Traum

Ein blutjunger Perspektiv-Profi ist momentan der Lichtblick bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg: Kilian Keller (19) liefert grundsolide Leistungen ab. Trotz Vielfachbelastung und Reisestress. Manager Charly Fliegauf hat dafür nur ein Wort: "Respekt!"

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Schule, Ausbildung, Reisestress: EHC-Youngster Kilian Keller.

Weil bei Wolfsburg die Abwehrnot kein Ende nahm, kam der Youngster, der schon bis 2015 gebunden ist, immer wieder her, statt wie geplant für Oberligist Füssen zu spielen. Für die Fahrten nach Wolfsburg, für seinen Profi-Eishockey-Traum hat er längst den Urlaub geopfert.

Wenn der EHC ihn will, muss Keller inzwischen in Pfronten zum Bürgermeister - der genehmigt ihm persönlich die Minusstunden. In der Heimat „stehen alle hinter mir, das ist toll“, sagt Keller. Für den Klub Füssen ist es aber manchmal schwierig. „Am Donnerstag hatte der Trainer schon die Aufstellung gebastelt, da kam der Anruf aus Wolfsburg.“ Sein Trainer in Füssen ist übrigens der Ex-Wolfsburger Dave Rich.

Schule, Ausbildung, Profi-Eishockey in Wolfsburg - am Sonntag fiel Keller der Aufwand besonders leicht. „Klar“, sagt er, „ich habe auf der Playstation NHL-Hockey gespielt, jetzt selbst mal gegen Superstars wie Briere und Giroux ran zu dürfen - wer weiß, wie oft man das erlebt.“ Gegen Berlin schaffte er in der Plus-Minus-Bilanz trotz 2:6-Niederlage ein Plus. Mit Robbie Bina und Christoph Höhenleitner ist er der einzige EHCer, der überhaupt ein Plus aufweist. Den Montag nennt er seinen „freien Tag“. da hat er nur Schule. Er gesteht: „Am Montag bin ich oft total kaputt. Da habe ich mich schon mal um 15 Uhr hingelegt. Und bis zum nächsten Morgen durchgeschlafen.“

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