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Keine Punkte für die Grizzlys unterm Weihnachtsbaum

Eishockey – DEL: Wolfsburg verliert nach schwachem Schlussdrittel mit 1:2 bei den Eisbären Keine Punkte für die Grizzlys unterm Weihnachtsbaum

Berlin. Keine Punkte unterm Weihnachtsbaum! Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg unterlag am Freitagabend bei den Eisbären Berlin mit 1:2 (0:1, 1:0, 0:1). Gerrit Fauser erzielte das Tor für die Grizzlys.

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Die Entscheidung: Wolfsburgs Mark Voakes (u.) kommt zu spät, Micki DuPont (l.) erzielt den 2:1-Siegtreffer für die Eisbären.

Quelle: Imago

Wolfsburg kam etwas schläfrig aus der Kabine, der erste gefährliche Angriff der Gastgeber fand auch gleich den Weg ins Tor - Spencer Machacek drückte einen Abpraller über die Linie. Das erste Unterzahlspiel weckte die Grizzlys auf. Mark Voakes hatte vor der ersten Pause gleich dreimal die Möglichkeit zum Ausgleich auf der Kelle: Erst brach der Schläger (15.), danach rettete der Pfosten (18.), der dritte Versuch ging daneben (20.).

Im zweiten Drittel waren beide Teams sichtlich um Kontrolle bemüht, durch immer wieder auftretende kleine Fehler gab es aber etliche Chancen auf beiden Seiten. Während Sebastian Vogl im Tor der Grizzlys erst gegen Machacek (25.) und später gegen Jamie MacQueen sowie Kyle Wilson rettete (37.), blieb Eisbären-Goalie Petri Vehanen erneut gegen Voakes (21.), sowie gegen Patrick Seifert und Fabio Pfohl (34.) Sieger. Erst kurz vor Drittelende schaufelte Fauser die Scheibe nach Vorarbeit von Kapitän Tyler Haskins dann doch noch zum Ausgleich über die Linie.

Im Schlussabschnitt spielten zum Start nur die Berliner. MacQueen scheiterte noch am Pfosten, Alt-Star Micki DuPont durfte vor Vogl zweimal nachfassen und hatte so keine Probleme, die Eisbären erneut in Führung zu schießen. Die Grizzlys kamen im weiteren Verlauf kaum aus der eigenen Zone heraus, die Eisbären spielten clever und ließen bis auf eine Chance von Jeff Likens (54.) nichts mehr zu. Auch als Vogl in der Schlussminute für einen sechsten Feldspieler vom Eis ging, waren die Berliner näher dran am nächsten Treffer.

„Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt“, fand Voakes den Grund für die Niederlage. Mit sich selbst ging er hart ins Gericht: „Das Siegtor der Berliner ist meine Schuld, ich bin nicht bei meinem Gegenspieler gewesen.“

Bereits am Montag (16.45 Uhr) geht es für die Grizzlys in Schwenningen weiter. Knüpft die Mannschaft an die Leistung in den ersten beiden Dritteln an, und nutzt zudem ihre Chancen besser, gibt‘s vielleicht doch noch Punkte unterm Baum...

Von Jakob Schröder

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