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Ingolstadt trifft in der Overtime: Den Grizzlys bleibt nur ein Punkt

Eishockey Ingolstadt trifft in der Overtime: Den Grizzlys bleibt nur ein Punkt

Es reichte nur zu einem Punkt: Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg konnten beim ERC Ingolstadt erstmals in der laufenden Saison etwas Zählbares mitnehmen, mussten jedoch eine 1:2-(0:1, 1:0, 0:0)-Niederlage in Overtime zum Jahresstart hinnehmen.

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Konnten sich nicht entscheidend durchsetzen: Die Grizzlys (2. v. l. Gerrit Fauser, 2. v. r. Sebastian Furchner) mussten dem ERC Ingolstadt den Vortritt lassen, verloren mit 1:2 in Overtime.

Quelle: PIX-Sportfotos

Ingolstadt. Einen spektakulären Beginn bot die Partie nicht, beide Teams agierten zunächst verhalten. Auch eine Ingolstädter Überzahl nach einer Strafe gegen Wolfsburgs Kris Foucault strahlte wenig Gefahr aus – bis Darin Olver direkt nach Ablauf des Powerplays David Elsner fand, der die Scheibe per Handgelenkschuss versenkte. In der Folge ließen die Gastgeber kein Aufbauspiel der Grizzlys zu, die Gäste kamen daher kaum vor das Tor von Jochen Reimer. Sebastian Furchners Handgelenkschuss aus der Distanz war dabei das höchste der Gefühle, zuvor vergab Dennis Swinnen eine Riesengelegenheit für den ERC nach Querpass von Sean Sullivan.

Nach der ersten Unterbrechung fanden die Gäste dann etwas besser ins Spiel, prüften Reimer häufiger als noch zu Beginn. Lange musste Wolfsburg dann nicht auf den Ausgleich warten: Robbie Bina bewies ein gutes Auge, fand Marcel Ohmann mit einem langen Pass – der Stürmer blieb unbedrängt und schob die Scheibe eiskalt an Reimer vorbei zum 1:1 ein.

Ein weiteres Powerplay für Ingolstadt blieb danach ungenutzt, trotzdem war der ERC gegen Drittelende wieder etwas präsenter. Neuzugang Ville Koistinen zeigte direkt seine Defensiv-Klasse, entschärfte eine Zwei-gegen-Eins-Situation gegen Kris Foucault und Tyson Mulock souverän. Bis zum Ablauf des Mitteldrittels blieb es trotz einer immer intensiver werdenden Partie beim 1:1. Wolfsburgs Torschütze Ohmann fasste zusammen: „Im ersten Drittel waren wir nicht wirklich bereit und einen Schritt zu langsam, im zweiten war es nur noch ein halber. Es ist noch alles möglich.“

Der Schlussdurchgang bot durchaus Möglichkeiten für beide Teams, die Partie für sich zu entscheiden – genutzt wurden sie jedoch nicht: So konnte Wolfsburg aus seinem einzigen Überzahl-Spiel kein Kapital schlagen, auch danach blieben die Arme von Gerrit Fauser und Tyler Haskins nach einer Doppelchance unten. Trotzdem sollten drei Punkte her, eine Schlussoffensive bot dann zwar viel Spielanteil, direkt vor Reimers Tor ging es jedoch kaum – der ERC verteidigte den Slot mit Mann und Maus. Auf der anderen Seite waren die Gastgeber durch Michael Collins in der Schlussminute ganz nah am Sieg, der Stürmer verfehlte jedoch die Scheibe vor dem leeren Tor.

Das bedeutete Overtime – allerdings keine lange: Nach nur 39 Sekunden bewies Ingolstadts Brett Olson eine Seelenruhe vor Grizzlys-Goalie Jerry Kuhn, platzierte die Scheibe mit viel Geduld aus der Drehung für den Extra-Punkt ins Netz. Der Siegtorschütze zollte Wolfsburg jedoch Respekt: „Das war ein harter Kampf, wie immer, wenn wir gegeneinander spielen.“ Grizzlys-Stürmer Fauser analysierte: „Wir haben das erste Drittel verpennt, und Ingolstadt war das ganze Spiel über immer einen Tick frischer. Der Extra-Punkt für den ERC geht in Ordnung.“

Von Yannik Haustein

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