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Hospelts Rat für die Olympia-Grizzlys Fauser und Krupp

Eishockey Hospelts Rat für die Olympia-Grizzlys Fauser und Krupp

„Genießt es! Eine Weltmeisterschaft ist toll, aber Olympia ist ganz anders, etwas ganz Besonderes!“ Diesen Rat gibt Kai Hospelt den nächsten beiden Eishockey-Profis mit auf den Weg, die als Wolfsburger bei den Olympischen Winterspielen antreten: Gerrit Fauser und Björn Krupp, für die es am Donnerstag (4.10 Uhr) mit dem Auftaktspiel gegen Finnland ernst wird.

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„Etwas ganz Besonderes“: Björn Krupp (rotes Trikot) von den Grizzlys Wolfsburg steht kurz vor seiner Olympia-Premiere mit der deutschen Eishockey-Mannschaft.

Quelle: dpa

Wolfsburg/Pyeongchang. „Hospelt, zwischenzeitlich Kapitän des EHC Wolfsburg und mittlerweile wieder in der Heimat in Köln, hatte 2010 das Vergnügen. Ebenso wie der damals auch für Wolfsburg spielende Arvids Rekis (Lettland) trat er in Vancouver an, erinnert sich: „Die Eröffnungsfeier, das olympische Dorf – das war alles eine super Erfahrung. Das Spezielle ist, dass man auch Aktive aus anderen Sportarten kennenlernt, ihnen auch zuschauen kann.“

Rekis hatte das zweifelhafte Vergnügen, auf Weltstar Alexander Ovechkin zu treffen. Der fehlt diesmal. Die NHL hat ihre Spieler nicht freigegeben. Dennoch spielen etliche Stars mit, darunter viele, die inzwischen in der russisch dominierten KHL beheimatet sind. Auf Fauser und Krupp warten nach dem Finnland-Spiel Norwegen und Schweden, das ein Juwel in seinen Reihen hat: Den 17-jährigen Verteidiger Ulf Dahlin, der im Sommer wahrscheinlich an Nummer 1 des NHL-Drafts stehen wird. Deutschland und Lettland wurden damals übrigens jeweils punktlos Vorrunden-Letzte. Das wollen Fauser, Krupp und Co. vermeiden.

Aus der Region stammten und stammen die Eishockey-Profis nicht – das war bei den ersten und bis zum Auftauchen der Kufencracks einzigen Wolfsburger Startern bei Olympischen Winterspielen noch ganz anders gewesen. Christa Graßhoff (damals Mathias) stammte aus Braunschweig und war für den VfL Wolfsburg im Kader der Rennrodlerinnen 1964 in Innsbruck, kam allerdings nicht zum Einsatz. Die Wolfsburgerin Angelika Dünhaupt holte dann 1968 in Grenoble sogar die Bronzemedaille im Rennrodeln für den VfL. Die favorisierten DDR-Sportlerinnen auf den Rängen eins bis drei waren disqualifiziert worden. Der Wolfsburger Andreas Geiger, ein Hürdenspezialist des VfL, war als Bremser Ersatzmann für den Viererbob 1984 in Sarajevo.

Von Jürgen Braun

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