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Holen die Grizzlys Torsten Ankert von den Kölner Haien?

Eishockey - Wolfsburg Holen die Grizzlys Torsten Ankert von den Kölner Haien?

Zwei, drei Spieler von möglichst hoher Qualität möchte Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf noch zum deutschen Eishockey-Vizemeister holen. Vielleicht hat er zwei schon am Haken: Stürmer Laurin Braun von den Eisbären Berlin und Verteidiger Torsten Ankert von den Kölner Haien.

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Grizzlys-Kandidat? Berlins Laurin Braun. Der Hauptstadtklub verhandelt offenbar aber noch mit ihm.

Quelle: imago sportfotodienst

Ankert (28) war mal deutscher Nationalspieler, kam bei den Kölner Haien in der vergangenen Saison nicht über die Rolle des achten Verteidigers hinaus, was viele verwunderte. Gestern teilten die Haie mit, dass der Vertrag aufgelöst worden ist. Normalerweise ist das das Signal dafür, dass es eine Einigung mit einem anderen Verein gibt. Dass es einen Tag nach dem letzten Finalspiel bekannt gegeben wurde, könnte ein Indiz für eine Einigung mit Wolfsburg sein. Die Klubs neigen zu Schweigen, solange mindestens eine der am Wechsel beteiligten Mannschaften noch im Spielbetrieb steht. Ankert (seit 2005 bei den Haien) gilt als bodenständig, der gebürtige Essener wurde auch schon mit den Krefeld Pinguinen in Verbindung gebracht. Die sportliche Perspektive spricht eher für die Grizzlys. Und: Mit Sebastian Furchner, Alexander Weiß, Fabio Pfohl und Gerrit Fauser würde er hier einige ehemalige Mitspieler aus Köln wiedertreffen. Und: Ankert (594 DEL-Partien) wiegt fast 100 Kilo, hat Gardemaß, würde die eher schwach ausgeprägte physische Komponente in Wolfsburgs Team aufbessern.

Für Stürmer Braun träfe Letzteres nicht zu. Der ist eher schmächtig, aber ein variabler Außenspieler. Er wurde schon mit Düsseldorf und Mannheim in Verbindung gebracht, es gab aber nirgendwo Vollzug. Möglich, dass Wolfsburg in den Poker eingestiegen ist, Braun allerdings hat gute Play-Offs gespielt, er soll, so wissen Insider, inzwischen auch mit Berlin über eine Vertragsverlängerung verhandeln.

Inklusive des auf jeden Fall noch zu holenden Import-Centers hat Wolfsburg zwar für die neue Spielzeit schon elf Stürmer unter Vertrag. Heißt: Der Klub ist nicht unter Druck. Er muss aber andererseits auf einem Markt, auf dem solide deutsche Spieler größtenteils gebunden sind, noch den einen oder anderen finden, zumal die Belastung und das Verletzungsrisiko durch die Champions League in der neuen Saison groß ist.

Dass die beiden von den Grizzlys noch ungebundenen deutschen Verteidiger Alexander Dotzler und Patrick Seifert bleiben, ist unwahrscheinlich, auch die ungebundenen Import-Stürmer werden gehen dürfen (siehe Info-Kasten). Einzig Philip Riefers, der sich nach Anlaufschwierigkeiten eingefunden hatte, dürfte noch ein Angebot von den Grizzlys erhalten.

 rau

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